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Siemens‑Rivale mit Rekordzahlen – jetzt clever profitieren

Siemens‑Rivale mit Rekordzahlen – jetzt clever profitieren
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Lukas Meyer Heute, 11:11 Lukas Meyer

Der französische Energie- und Automatisierungskonzern Schneider Electric durchbricht erstmals die Marke von 40 Milliarden Euro Umsatz. Der Boom bei Rechenzentren treibt Auftragseingang und Marge. Auch der Ausblick überzeugt. Die Aktie legt deutlich zu und erreicht ein neues Rekordhoch. Was Anleger jetzt wissen müssen – und warum die Royal Bank of Canada (RBC) optimistisch bleibt.

Schneider Electric startet mit Rückenwind ins neue Jahr. Die Aktie gewinnt am Donnerstagvormittag in Paris knapp vier Prozent auf rund 275 Euro und notiert damit auf Rekordhoch. Der Siemens-Konkurrent hat starke Zahlen für 2025 vorgelegt und bestätigt seine Wachstumsziele.

Der Umsatz stieg im Gesamtjahr organisch um 8,9 Prozent auf 40,15 Milliarden Euro. Damit überspringt der Konzern erstmals die Marke von 40 Milliarden Euro. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum auf 10,7 Prozent. Treiber war vor allem das Geschäft mit Rechenzentren. Hier meldet das Unternehmen im Schlussquartal ein Wachstum im dreistelligen Prozentbereich.

Das bereinigte operative Ergebnis legte um 6,2 Prozent auf 7,52 Milliarden Euro zu. Die Marge verbesserte sich um zehn Basispunkte auf 18,7 Prozent. Unter dem Strich sank der Gewinn allerdings um zwei Prozent auf 4,16 Milliarden Euro. Belastend wirkten Wertberichtigungen von 388 Millionen Euro sowie Restrukturierungskosten von 287 Millionen Euro.

Schneider Electric (WKN: 860180)

Rechenzentrumsboom füllt die Bücher

Der Auftragsbestand erreicht 25,4 Milliarden Euro, ein Plus von 18 Prozent. Allein im Bereich Energiemanagement summieren sich die Bestellungen auf 21,3 Milliarden Euro, 21 Prozent mehr als im Vorjahr. In der Industrieautomation liegt der Auftragsbestand bei rund vier Milliarden Euro, acht Prozent über dem Vorjahr. In Nordamerika reichen die Auftragsbücher im Systemgeschäft teils bis 2027.

Für 2026 stellt das Management ein organisches Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent in Aussicht. Das bereinigte operative Ergebnis soll um zehn bis 15 Prozent zulegen. Die Marge dürfte auf 19,1 bis 19,4 Prozent steigen. Währungsseitig erwartet der Konzern allerdings Gegenwind von bis zu 950 Millionen Euro beim Umsatz.

RBC-Analyst Mark Fielding bestätigte die Einstufung Outperform mit Kursziel 270 Euro. Das Umsatzwachstum habe über den Erwartungen gelegen. Die Profitabilität entspreche im Gesamtjahr dem Analystenkonsens. Der Ausblick liege im Rahmen der Markterwartungen.

Schneider Electric liefert starke Zahlen, hohe Visibilität über den Auftragsbestand und eine solide Prognose. Anleger, die dem Tipp von DER AKTIONÄR gefolgt sind, lassen die Gewinne laufen. Die Aktie ist mit 7,3 Prozent Gewichtung zudem Bestandteil des Robotic Index von DER AKTIONÄR. Wer breiter auf den Megatrend Automatisierung setzen will, findet in diesem Branchenbarometer die passende Lösung. Der Index bündelt 15 internationale Unternehmen aus Robotik und Automatisierung. Anleger können über passende Index-Zertifikate oder Mini-Futures an der Entwicklung partizipieren.

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