26.09.2016 Thomas Bergmann

Schwache Vorgaben aus USA und Asien - DAX startet im Minus

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DAX
Trendthema

Der deutsche Aktienmarkt wird zum Wochenauftakt aller Voraussicht nach den Vorgaben aus Übersee folgen und im Minus eröffnen. Der XDAX notiert jedenfalls bei Handelsstart unter der Marke von 10.600 Punkten. In den USA und Asien fielen vor allem Rohstoff-Aktien, nachdem Saudi-Arabien erklärt hatte, auf dem in dieser Woche anstehenden OPEC-Treffen in Algier nicht mit einer Entscheidung zum Angebot zu rechnen. Speziell japanische Aktien litten unter dem wieder stärkeren Yen. In Tokio verliert der Nikkei zur Stunde 0,8 Prozent.

Ifo-Index im Fokus

In Deutschland steht unterdessen am Vormittag (10:00 Uhr) der Ifo-Geschäftsklimaindex an. Daten aus einer Bloomberg-Umfrage signalisieren eine leichte Verbesserung. Nach den Entscheidungen der Notenbanken, die Geldschleusen weiter zu öffnen, ist es aus Sicht der Aktienmärkte entscheidend, dass die Konjunktur in Fahrt kommt. Sollte es hier weitere Enttäuschungen geben, dürfte die jüngste Erholung schnell wieder verpuffen.

Technisch betrachtet hat der DAX mit dem Sprung über die Marke von 10.540 Zählern das jüngste Abwärtsgap geschlossen und damit eine Trendfortsetzung signalisiert. Sollte der Index aber wieder darunter fallen und auch die Unterstützung bei 10.474 Punkten brechen, droht ein Rückfall in den langfristigen Abwärtstrend.

DAX-Turbo im Depot

Noch stehen die charttechnischen Ampeln auf Grün - ein Anstieg in den Bereich der alten Jahreshochs ist möglich. Sollten diese überwunden werden, sind sogar 11.200 bis 11.400 Zähler realistisch. DER AKTIONÄR ist long im DAX: Mehr dazu hier oder im täglichen "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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