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31.08.2020 Pierre Kiren

Royal Dutch Shell: Ist das Schlimmste überstanden?

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Royal Dutch Shell

Zu Wochenbeginn legen die Ölpreise zu. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet am Montag 46,48 Dollar – 67 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 43,52 Dollar. Im positiven Fahrwasser steht auch die Royal-Dutch-Shell-Aktie.

Grund für den Anstieg des Ölpreises sind laut Marktbeobachtern positive Stimmungsdaten aus der chinesischen Wirtschaft. Im August stieg der staatliche Stimmungsindikator für den Bereich Dienstleistungen um einen ganzen Zähler auf 55,2 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Anfang 2018. Bei den Industriekonzernen sank der vom Staat ermittelte Einkaufsmanagerindex zwar leicht auf 51,0 Zähler. Der Indikator signalisiert damit nach dem Corona-Einbruch aber weiter Wachstum im Industriesektor der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Derweil wird auch das Sentiment seitens Analysten für Royal Dutch Shell positiver. Das Brokerhaus Exane BNP Paribas stufte die Shell-Aktie von „Halten“ auf „Outperform“ hoch. Das Kursziel wurde dabei von 15 auf 18 Euro erhöht.

Royal Dutch Shell (WKN: A0D94M)

Solange die Konjunktur keine Wiederbelebung erfährt und folglich die Ölpreise damit nicht nachhaltig anziehen, wird sich die Shell-Aktie nicht aus dem Abwärtstrend befreien können. Damit bleibt die einstige Dividendenperle derzeit nur mutigen Anlegern vorbehalten. Aus Sicht des AKTIONÄR gibt es bessere Alternativen. Eine Auswahl finden Sie in der aktuellen Ausgabe 36/20 des AKTIONÄR.

(Mit Material von dpa-AFX)


Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Shell.

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