Lithium-Rallye steht kurz bevor – so profitieren Sie!
Foto: Börsenmedien AG
15.01.2019 Michael Schröder

Risiken bleiben hoch: Continental daher nur kurz auf der Überholspur

-%
Continental

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental rechnet 2019 wegen der schwachen Automärkte mit einer weiter sinkenden Profitabilität. Das angepeilte Margenband ist laut Finanzchef Wolfgang Schäfer das wahrscheinlichste Szenario. Die meist diskutierte Frage derzeit ist, ob der DAX-Konzern mit seinem sehr vorsichtigen Ausblick bereits tief genug gestapelt hat.

„Die Abwärtsbewegung der Automobilbranche hat sich im vierten Quartal wie befürchtet noch einmal deutlich verschärft“, so der Continental-Vorstandsvorsitzende Elmar Degenhardt bei der gestrigen Vorlage der ersten Eckdaten für das abgelaufene Geschäftsjahr. 2018 zog der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um rund ein Prozent auf 44,4 Milliarden Euro an. Das operative Ergebnis sank dagegen um knapp 14 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Damit wurden zumindest die im vergangenen Jahr zweimal reduzierten Ziele erreicht.

Eine Trendumkehr ist vorerst nicht in Sicht: Für das Geschäftsjahr 2019 kündigt Continental ein Umsatz zwischen 45 und 47 Milliarden Euro an. Die relativ große Bandbreite von 1,4 bis knapp 6,0 Prozent Wachstum begründete Finanzchef Schäfer unter anderem auch mit etwas Unsicherheit in der Reifensparte. Die EBIT-Marge verringert sich voraussichtlich weiter auf rund acht bis neun Prozent.

Nach den Eckdaten haben die ersten Experten ihre Gewinnschätzungen für 2019/20 bereits zurückgeschraubt. Gab es im Vorjahr noch eine Reihe von Zielen jenseits der 200-Euro-Marke, ist die Zahl der „Super-Bullen“ spürbar geschrumpft. Das durchschnittliche Kursziel für die Aktie ist mittlerweile auf 158 Euro gefallen. Dabei rechnen die Experten mit einem anhaltend schwachen ersten Halbjahr und einer ersten Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte.

Foto: Börsenmedien AG

Der Abwärtstrend ist weiter intakt. Derzeit arbeitet die Aktie an einer Stabilisierung im Bereich um 120 Euro. Mit Nachrichten über eine fortschreitende Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA oder einer kapitalmarktfreundlichen Lösung des Brexit könnte es zu kurzfristigen Aufschlägen bei der Aktie kommen. Da sich von Seiten des Unternehmens der Newsflow in den kommenden Wochen aber nicht nachhaltig verbessern dürfte, drängt sich ein Einstieg noch nicht wirklich auf.

Buchtipp: Regel Nummer 1

Früher war Phil Town wie alle anderen. Er hielt Geldanlage für zu kompliziert, um darin erfolgreich sein zu können. Als ehemaliger Angehöriger der Eliteeinheit Green Berets, der seinen Lebensunterhalt als River Guide verdiente, schien ihm das alles zu undurchsichtig. Um es richtig zu machen – davon war er überzeugt –, müsse man es als Vollzeitjob betreiben. Dann allerdings lernte er die Regel Nummer 1 kennen. Sie ist ganz einfach: „Verliere kein Geld!“ In seinem Klassiker erklärt Town, wie er mithilfe dieser einen Regel in fünf Jahren aus tausend Dollar eine Million machte. Er zeigt, dass „kein Geld verlieren“ an der Börse gleichbedeutend ist mit „mehr Geld verdienen, als man sich je vorgestellt hätte“. Town redet Klartext: „Ich werde Ihre Zeit nicht mit Gelaber verschwenden, nicht mit klugen Geschichten, die Ihnen Sachen sagen, die Sie bereits wissen. Der Deal ist einfach: Ich bringe Sie ans Ziel, und zwar Schritt für Schritt.“
Regel Nummer 1

Autoren: Town, Phil
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 23.08.2018
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-606-6