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06.06.2018 Marco Bernegg

Ripple-CEO schießt gegen Bitcoin

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DAX

Auf der Konferenz Money 20/20 in Amsterdam teilte Brad Garlinghouse, der Kopf von Ripple, gegen die weltweit größte Kryptowährung aus. Der Bitcoin sei nicht das Allheilmittel für alle Probleme, sagte er im Rahmen der Veranstaltung.

In einem Interview mit CNBC verdeutlichte Garlinghouse die Unterschiede zwischen Bitcoin und der aktuellen Nummer 3 nach Marktkapitalisierung, Ripple: Die zugrundeliegende Technologie von Bitcoin sei „ziemlich langsam“ und die von Ripple sei „tausend Mal schneller.“ Tatsächlich beträgt die Transaktionsdauer eines Bitcoins aktuell rund 40 Minuten, während Ripple den XRP-Token in wenigen Sekunden transferieren kann.

Als richtigen Konkurrenten sieht der Ripple-CEO Bitcoin jedoch nicht: „Ich denke nicht, dass unter Kryptowährungen das Motto ‚die Eine gegen die Andere‘ gilt. Es gibt einige Menschen, die hier einen heiligen Krieg sehen, aber das ist nicht meine Ansicht. Wir sehen meiner Meinung nach ein allgemeines Wachstum in diesem Bereich und es wird mehrere Gewinner geben.“

Wer macht das Rennen?

Der Standpunkt von Brad Garlinghouse lässt sich auch durchaus vertreten. Denn in erster Linie geht es darum, dass die zugrundeliegende und bisher noch unausgereifte Blockchain-Technologie viele Bereiche in Industrie und Alltag erleichtern kann. Dabei gibt es zahlreiche Krypto-Projekte, die auf verschiedenste Anwendungsfälle fokussiert sind. Wer am Ende das Rennen machen wird, ist deshalb aktuell nur schwer vorher zu sagen. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass es letztendlich heißt: „The winner takes it all.“

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