Rheinmetall: Der dritte Streich?

Rheinmetall: Der dritte Streich?
Foto: Panama Pictures/Christoph Hardt/dpa/picture alliance
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Maximilian Völkl 09.09.2024, 15:34 Maximilian Völkl

Seit einigen Monaten hat die Rheinmetall-Aktie in den Konsolidierungsmodus geschalten. Dennoch kann sich die Performance seit Jahresbeginn durchaus sehen lassen – und auch operativ läuft es beim Rüstungskonzern weiter glänzend. Es ist sogar nach wie vor möglich, dass Rheinmetall das dritte Mal in Folge einen Meilenstein erreicht.

Denn bereits 2022 und 2023 war Rheinmetall der Top-Performer unter den heutigen DAX-Werten. Besonders beeindruckend war die Performance 2022, als die Aktie nach Ausbruch des Kriegs in der Ukraine und mit dem Beginn der Zeitenwende für die Rüstungsbranche 124 Prozent zugelegt hatte. Zum Vergleich: Die Commerzbank auf Platz 2 kam lediglich auf ein Plus von 32 Prozent. 2023 kletterte die Rheinmetall-Aktie dann erneut um 54 Prozent nach oben. Das war erneut der Platz an der Sonne – knapp vor Heidelberg Materials mit plus 52 Prozent.

Und trotz der Durststrecke der vergangenen Wochen ist der Zug nach ganz oben für Rheinmetall auch im laufenden Jahr noch nicht abgefahren. Auf 76 Prozent beläuft sich das Plus bislang. Lediglich Siemens Energy hat mit 104 Prozent Zuwachs noch besser abgeschnitten, allerdings ist auch die Comeback-Rally des Energietechnikkonzerns in den vergangenen Wochen deutlich ins Stocken geraten. SAP auf Platz 3 kommt bereits nur noch auf ein Plus von 38 Prozent. Sollte die Rheinmetall-Aktie also in den verbleibenden Börsenmonaten wieder Fahrt aufnehmen, ist es durchaus realistisch, das dritte Jahr in Folge zum Top-Performer zu werden.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Die Zahlen zeigen, dass die aktuelle Verschnaufpause bei Rheinmetall kein Grund zur Sorge ist. Nach wie vor kann sich die Performance sehen lassen. Und die vollen Auftragsbücher sowie das starke Wachstum von Umsatz und Margen sprechen dafür, dass mittelfristig noch höhere Kurse drin sind. Die Aktie bleibt auf der Empfehlungsliste.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

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