Rheinmetall: Das wurde aus 1.000 Euro

Rheinmetall: Das wurde aus 1.000 Euro
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Lukas Meyer 20.07.2023, 15:45 Lukas Meyer

Der nächste Großauftrag ist eingesackt. Bis 2025 wird Rheinmetall Präzisionsmunition im Wert eines niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrags an Ungarn liefern. Für den deutschen Rüstungskonzern kein Problem. Genau so wenig wie die geplante Lieferung von Panzermunition im Wert von vier Milliarden Euro an den Bund oder eine jahrzehntelange Outperformance. Das wurde aus einem frühen Investment in die Aktie von Rheinmetall. 

Gegründet wurde die heutige Rheinmetall AG am 13. April 1889 in Düsselsdorf als "Rheinische Metallwaaren- und Maschinenfabrik Actiengesellschaft" mit einem Gründungskapital von 700.000 Mark (entspricht heute etwa 12 Millionen Euro). 1936 erfolgte die Umbenennung in Rheinmetall-Borsig AG. 1937 verfügt Rheinmetall über ein Aktienkapital von 50 Millionen Reichsmark (entspricht heute etwa 220 Millionen Euro).

1996 beschließt die Hauptversammlung die Änderung des Firmennamens in Rheinmetall AG. Seitdem war das Unternehmen im MDAX gelistet und bis zum Aufstieg in den DAX im März 2023 der einzige Wert, der ununterbrochen gelistet war. 

Rheinmetall (WKN: 703000)

Das wurde aus 1.000 Euro

Frühe Investitionen in die Aktie von Rheinmetall haben sich definitiv ausgezahlt. Wer im Jahr 1996 1.000 Euro investiert hat, darf sich heute über ein Vermögen von über 25.000 Euro freuen. Wer vor zehn Jahren Aktien gekauft hat, hat seinen Einsatz immer noch mehr als versechsfacht. Auf Sicht von fünf Jahren beträgt die Performance plus 150 Prozent, seit Jahresbeginn hat sich das Papier um 30 Prozent verteuert. 

DER AKTIONÄR hatte die Rheinmetall-Aktie im August 2022 zum Kauf empfohlen. Seitdem hat sich das Papier um über 60 Prozent verteuert. DER AKTIONÄR hält an seinem Kaufvotum fest. Wer es spekulativer haben will, greift zum Call-Optionsschein, der in das AKTIONÄR-Hebel-Depot aufgenommen worden ist. 

Rheinmetall (WKN: 703000)

Hinweis auf Interessenkonflikte: Derivate auf Rheinmetall befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.

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