Rheinmetall: Das macht jetzt Mut

Rheinmetall: Das macht jetzt Mut
Foto: NurPhoto/Ying Tang/picture alliance/dpa
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Maximilian Völkl 18.10.2024, 08:45 Maximilian Völkl

Mögliche Friedensverhandlungen in der Ukraine sorgen nach wie vor dafür, dass die Rheinmetall-Aktie nicht in Fahrt kommt. Die ohnehin ausgedehnte Konsolidierung der vergangenen Monate setzt sich damit fort. Doch es gibt Anzeichen, dass es in den kommenden Wochen für den DAX-Titel wieder besser läuft.

Traditionell nimmt das Geschäft bei Rheinmetall im vierten Quartal Fahrt auf. Dann macht der Konzern mehr Umsatz und fährt bessere Margen ein – so sollen auch die Ziele für das laufende Jahr noch erreicht werden. Zunächst einmal wird dabei aber noch der Blick auf die Zahlen zum dritten Quartal gehen. Diese werden in drei Wochen, am 7. November, veröffentlicht.

Doch nicht nur das Geschäft läuft zum Ende des Jahres besser. Auch die Aktie hat sich in der Vergangenheit in diesem Zeitraum gut entwickelt. In den vergangenen zehn Jahren gab es im November im Durchschnitt ein Plus von 4,6 Prozent und im Dezember ein Plus von 2,4 Prozent. Während es in den Sommermonaten deutlich schlechter lief, waren lediglich die Monate Januar bis März noch stärker – und diese folgen ja bekanntlich im Anschluss.

Folgt die Rheinmetall-Aktie ihrem historischen Muster, dann ist es also durchaus wahrscheinlich, dass die Konsolidierung endet. Ein schneller Sprung über die 500-Euro-Marke erscheint möglich. Angesichts der hohen Wachstumsraten und der noch immer moderaten Bewertung würde im Anschluss auch das Rekordhoch bei 571,80 Euro zeitnah wieder in den Fokus rücken.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Jahrelang war die Rheinmetall-Aktie der Outperformer im DAX. Dass es nun einmal zu einer längeren Seitwärtsbewegung gekommen ist, ist kein Grund zur Sorge. Die Aktie bleibt langfristig attraktiv und dürfte vom Rüstungszyklus und dem Modernisierungsbedarf in der Verteidigung auch weiterhin profitieren. Langfristig orientierte Anleger können nach wie vor zugreifen und schwache Tage zum Kauf nutzen.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Rheinmetall.

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