Rheinmetall angeschossen – wie tief geht’s?

Rheinmetall angeschossen – wie tief geht’s?
Foto: Rheinmetall AG
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Andreas Deutsch 14.06.2024, 15:15 Andreas Deutsch

Die Anleger machen bei Rheinmetall Kasse. Am Freitagnachmittag verliert die Aktie des Rüstungsherstellers fünf Prozent und rutscht unter die horizontale Unterstützung im Bereich 500 Euro. Seit dem Rekordhoch vom April hat Rheinmetall nun 16 Prozent verloren. Bleiben die Bären am Drücker, sind das die nächsten Marken.

Zwischenzeitlich ging es am Freitag mit der Rheinmetall-Aktie um neun Prozent abwärts. Die Schwäche erstreckte sich am Freitag auch auf andere deutsche Rüstungsaktien, die zuletzt schon deutlicher als Rheinmetall von ihren Rekordhöhen abgerückt waren. Hensoldt setzte die jüngste Korrektur mit zwischenzeitlich bis zu vier Prozent fort, das Minus relativierte sich aber etwas auf zuletzt 2,3 Prozent. Der Kurs des MDAX-Konzerns stabilisierte sich an der 200-Tage-Linie, zu der Rheinmetall noch ein großes Polster hat. Sie verläuft bei 372,12 Euro.

Allerdings droht nun ein zeitnaher Test der horizontalen Unterstützung bei 440 Euro. Hält diese Marke nicht, dürfte es mit der Aktie bis auf 400 Euro abwärts gehen.

Rheinmetall (WKN: 703000)

Spätestens dann allerdings sollten die Anleger mit beiden Händen zugreifen, denn die Story von Rheinmetall ist voll intakt. Die Rüstungsausgaben in etlichen Ländern steigen, und Rheinmetall profitiert hiervon stark. Außerdem ist die Aktie mit einem 2025er-KGV von 17 günstig bewertet.

(Mit Material von dpa-AFX)

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