Technotrans ist operativ auf Wachstumskurs. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen erwartet das Unternehmen dabei vor allem für die zweite Jahreshälfte eine zunehmende Dynamik. Der Newsflow bleibt schon jetzt positiv: Heute liefen weitere Folgeaufträge für Flüssigkeitskühlsysteme in Rechenzentren über den Ticker. Die Aktie nimmt wieder Fahrt auf.
Die heute von Technotrans gemeldeten Bestellungen für Flüssigkeitskühlsysteme im oberen einstelligen Millionen-Euro-Bereich stammen von einem bestehenden Großkunden aus dem Datacenter-Sektor und bestätigen die starke Nachfrage nach Coolant Distribution Units (CDU) zur Kühlung leistungsstarker Server.
Treiber ist hier vor allem der steigende Bedarf durch KI-Anwendungen, die eine höhere Leistungsdichte und effizientere Kühlung erfordern. Flüssigkeitskühlung gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung, da klassische Luftkühlung an ihre Grenzen stößt. „Diese Aufträge zeigen, was Technotrans besonders auszeichnet“, so Vorstand Michael Finger. „Mit unserer Kernkompetenz Thermomanagement lösen wir komplexe Kundenanforderungen im dynamischen Datacenter-Umfeld und können diese entsprechend skalieren.“
Für Fantasie bei dem Unternehmen sorgt neben der breiten Aufstellung vor allem der Fokusmarkt Energy Management. Neben den Flüssigkeitskühlsystemen (CDUs) für Datacenter liefert Technotrans hier Batteriethermomanagementsysteme (BTMS) für E-Busse und Schienenfahrzeuge sowie Hochleistungskühlsysteme für Satellitenbodenstationen. CEO Finger sieht die Gesellschaft gut positioniert und will das Wachstum weiter skalieren. Dafür plant das Unternehmen am Standort Sassenberg ein neues Werk mit entsprechender Produktions- und Logistikfläche.
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Im Hinblick auf die geplante Bevorratung von Material für den Hochlauf von Serienprodukten im Fokusmarkt Energy Management rechnet Technotrans 2026 mit einem Free Cashflow leicht über zehn Millionen Euro, wobei Investitionen für den geplanten Neubau des Werkes am Standort Sassenberg hierin nicht berücksichtigt sind.
AKTIONÄR-Leser wissen: Der Spezialist für Thermomanagement prognostiziert für das Gesamtjahr einen Umsatz zwischen 240 und 260 Millionen Euro (Vorjahr: 244 Millionen Euro) bei einer EBIT-Marge zwischen 6,5 und 8,5 Prozent (Vorjahr: 7,1 Prozent).
Der Blick über den Tellerrand macht weiterhin Lust auf mehr. An den mittelfristigen Planvorgaben dürfte sich nichts ändern: Mit der Strategie „Ready for Growth 2030“ hat Technotrans die Weichen für weiteres profitables Wachstum gestellt. Der Vorstand strebt einen Konzernumsatz von mehr als 350 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge zwischen 9,0 und 12,0 Prozent an.
Das Feld ist bestellt. Die Fokussierung auf attraktive Märkte und die gestärkte Ertragskraft bilden eine solide Basis für die weitere erfolgreiche Entwicklung. Gleichzeitig verbessert das langfristig angelegte Seriengeschäft die Planbarkeit und Stabilität der Umsätze und unterstützt die Qualität der Cashflows. Nach der ausgedehnten Korrektur hat die Aktie wieder den Vorwärtsgang eingelegt und mit der 30-Euro-Marke die erste charttechnische Hürde überwunden. Nächster Halt: 36 Euro. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot auf dieses Szenario. Die Position liegt mit dem heutigen Kurssprung über 90 Prozent im Plus.
Hinweis auf Interessenkonflikte: Aktien von Technotrans befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 14:30