Plug Power sieht Fortschritte bei Umsatz, Margen und Liquidität. Für das dritte Quartal 2026 erwartet der Wasserstoffanbieter vorläufige, ungeprüfte Umsätze von mehr als zehn Prozent über dem Vorjahresquartal. Die Jahresprognose bleibt unverändert: 2026 soll der Umsatz um etwa 15 bis 16 Prozent wachsen.
Auch die Bruttomarge dürfte sich gegenüber dem Vorjahr verbessern, unterstützt durch Kostensenkungen und effizientere Abläufe. Der Netto-Mittelabfluss habe im Quartal rund 28 Millionen US-Dollar betragen. Ende September verfügte Plug nach eigenen Angaben über etwa 134 Millionen Dollar an Barmitteln, ohne gebundene Mittel. Im Quartal habe das Unternehmen weder über sein Aktienverkaufsprogramm noch durch neue Eigen- oder Fremdkapital Geld aufgenommen. Die endgültigen Zahlen sollen am 9. November veröffentlicht werden; der Analysten-Call beginnt um 16:30 Uhr US-Ostküstenzeit.
Auch die Elektrolyseur-Pipeline wächst. Mit Arcadia eFuels vereinbarte Plug die Lieferung von Anlagen mit 280 MW für ein Projekt in Dänemark. Zudem soll Plug bevorzugter Lieferant für weitere mögliche e-SAF-Projekte mit mehr als einem Gigawatt werden. Für Hy2gens 275-MW-Projekt in Kanada laufen die technischen Planungen; für Australiens Hunter Valley Hydrogen Hub erhielt Plug einen Auftrag über 50 MW. In Spanien und Portugal setzt das Unternehmen Projekte mit 25 beziehungsweise 100 MW fort. Das globale Potenzial der Pipeline beziffert Plug auf rund acht Milliarden Dollar; die Zeitpläne der Vorhaben unterscheiden sich.
Am 19. November veranstaltet Plug ein digitales Symposium unter dem Motto „Resilient Energy, Real Solutions“. Im Mittelpunkt stehen Wasserstoff, Versorgungssicherheit und belastbare Stromnetze.
Einige der Eckdaten von Plug Power machen durchaus Mut, das Chartbild hingegen nach wie vor nicht. Daher drängt sich ein Kauf der hochspekulativen Wasserstoff-Aktie vorerst weiterhin nicht auf.
Heute, 14:13
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