9 Monate lang lebte ein 66-jähriger Mann in den USA mit der Niere eines genetisch veränderten Schweins in seinem Körper – der bislang längste dokumentierte Fall dieser Art. Was nach Science-Fiction klingt, zeigt: Die Xenotransplantation schafft den Sprung von der Forschung in die klinische Realität. Und genau dieser Sprung könnte zu einem der lukrativsten Investmentthemen der kommenden Jahre werden.
Weltweit warten Hunderttausende Patienten auf ein Spenderorgan. Viele sterben, bevor ein passendes Organ verfügbar ist. Dieses jahrzehntealtes Problem könnte nun in atemberaubendem Tempo gelöst werden. Die entscheidenden Weichen dafür werden bereits gestellt.
Wer zu lange zuschaut, steigt später teurer ein
Rund um die Xenotransplantation entsteht eine komplette Wertschöpfungskette: von genetisch veränderten Spendertieren über Diagnostik zur Früherkennung von Abstoßungsreaktionen bis hin zur spezialisierten Logistik für den Organtransport. Mehrere Zulassungsentscheidungen und Studienergebnisse stehen in den kommenden Quartalen an – jede davon kann zum Kurstreiber werden. Denn wenn eine neue Technologie den Massenmarkt erreicht, entstehen an der Börse erfahrungsgemäß die stärksten Kursbewegungen.
4 Unternehmen decken dabei unterschiedliche Stufen der Kette ab: Pionierarbeit bei der Organtransplantation, wachstumsstarke Diagnostik, spezialisierte Logistik und eine Wette auf neue Wirkstoffe gegen Organabstoßung. Die Risikoprofile unterscheiden sich deutlich – der zugrunde liegende Trend ist jedoch derselbe.
Biotech-Experte Michel Doepke hat diese 4 Titel unter die Lupe genommen und zeigt, bei welchen sich der Einstieg lohnen könnte. Um welche 4 Aktien es sich handelt, lesen Sie in der neuen Ausgabe von DER AKTIONÄR ab Seite 38.
Gewinne mit dem Wir-Gefühl
Das Geschäft mit Live-Events boomt. Für mutige Anleger lohnt sich ein Blick auf diesen lateinamerikanischen Veranstalter. Der ist im Konzert der Großen zwar klein – aber auch oho. (S. 14)
Wenn Roboter Roboter bauen
Wer beim Robotik-Boom verdienen will, muss nicht unbedingt auf den richtigen Roboter wetten – es gibt eine clevere Alternative. (S. 32)
Was plant Paul Singer bei der Telekom?
Der aktivistische Investor ist bei der Deutschen Telekom eingestiegen. Das könnte sich für Privatanleger auszahlen, auch wenn Singer nicht immer Erfolg hatte. (S. 36)
Brille ab, Kasse auf
Milliardenverluste im Metaverse und Rekordinvestitionen in neue Rechenzentren verdecken Metas wahre Ertragskraft. Wer das Werbegeschäft isoliert betrachtet, erkennt den Irrtum der Wall Street. (S. 42)
Zug um Zug
BAT und Philip Morris kämpfen mit Volldampf um die Vorherrschaft im Rauchermarkt. Welcher der beiden Tabak-Riesen hat im direkten Börsen-Duell die Nase vorn? (S. 50)
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