Seit Monaten tut sich beim KI-Darling Nvidia an der Börse relativ wenig. Am Freitag gibt es zumindest von Analystenseite etwas Schwung für den Chipkonzern. Jefferies hat die Kaufempfehlung bestätigt und das Kursziel angehoben. Das Rekordhoch bleibt bei der Aktie somit in Blickweite.
Nvidia bleibe „ziemlich günstig“, heißt es in der neuen Jefferies-Studie. Die Aktie werde nur auf Basis des 2027er-KGVs lediglich im mittleren Zehner-Bereich gehandelt, was viel Upside-Potenzial bedeute. Während die Kaufempfehlung bestätigt wurde, hob Jefferies das Kursziel von 250 auf 275 Dollar an.
Die Analysten rechnen zudem damit, dass Nvidia auch in den kommenden Quartalen die Erwartungen deutlich übertreffen werde und die Schätzungen entsprechend nach oben korrigiert werden müssen. Das mache die Bewertung noch attraktiver.
RBC Capital hatte zuvor das „Outperform“-Rating mit Kursziel 240 Dollar bestätigt. In der Studie wurde auf die anhaltenden Investitionen in Cloud-Lösungen verwiesen, die durch den Wettbewerb der Hyperscaler angetrieben werden. Ein kleiner Haken sei derweil die Partnerschaft von OpenAI mit dem KI-Chip-Startup Cerebras Systems, da OpenAI plant, Cerebras-Chips zu verwenden und so die Abhängigkeit von der Nvidia-Hardware zu reduzieren. Dies zeige zwar, wie wettbewerbsintensiv das Marktumfeld für Nvidia sei, dennoch bleibe der Konzern gut positioniert und die Aktie attraktiv.
Das Jefferies-Kursziel untermauert einmal mehr, dass die Euphorie bei Nvidia noch nicht vorbei ist – auch wenn die Aktie sich zuletzt eine längere Verschnaufpause gegönnt hat. Anleger benötigen deshalb nach wie vor Geduld. DER AKTIONÄR ist aber überzeigt, dass der Knoten bald platzen wird und neue Rekordhochs eine Frage der Zeit sein. Das Kursziel lautet 180 Euro, der Stopp sollte bei 110 Euro gesetzt werden.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der Nvidia befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
16.01.2026, 20:15