SpaceX plant laut einem Bericht der Financial Times, rund 40 Milliarden Dollar für den Kauf von KI-Prozessoren des Herstellers Nvidia zu beschaffen. Vorgesehen seien demnach etwa zehn Milliarden Dollar in Form von Bankdarlehen; weitere 30 Milliarden Dollar sollen über Anleihen zusammenkommen. Die Zeitung beruft sich auf mehrere mit den Gesprächen vertraute Personen.
Die Finanzierung soll unter der Führung des Vermögensverwalters Apollo stehen. Auch Pimco, ein großer Anleiheinvestor, sei in die Verhandlungen eingebunden. Mit einem Abschluss wird dem Bericht zufolge 2027 gerechnet. Von den genannten Unternehmen gab es zunächst keine Stellungnahme; Pimco wollte sich nicht dazu äußern.
Der mögliche Großdeal macht deutlich, welche Summen der Ausbau Künstlicher Intelligenz erfordert. Technologieunternehmen konkurrieren um leistungsfähige Chips und investieren zugleich in die Rechenzentren, die für KI-Anwendungen benötigt werden. Elon Musk, der neben SpaceX auch das KI-Unternehmen xAI leitet, hatte im Vormonat angekündigt, seine Beschaffung von Nvidia-Chips stark auszuweiten.
Auch Nvidia unterstützt den Ausbau der KI-Infrastruktur mit Finanzierungsinitiativen: Im August brachte der Konzern gemeinsam mit Partnern wie Apollo und BlackRock Plattformen auf den Weg, die mehr als 500 Milliarden Dollar für entsprechende Projekte mobilisieren sollen.
Für Nvidia passt diese Nachricht indes zu den Erfolgsmeldungen der vergangenen Tage und Wochen. Rückenwind kam etwa in dieser Handelswoche bereits von Hon Hai: Der taiwanesische Partner meldete einen unerwartet hohen Quartalsumsatz, ein Hinweis auf anhaltende KI-Infrastrukturnachfrage.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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