Rheinmetall baut sein Geschäft im Weltraum aus. Gemeinsam mit dem italienischen Raumfahrtunternehmen Argotec hat der Rüstungskonzern am Donnerstag den ersten Satelliten für die militärische Luftverteidigungsüberwachung ins All gebracht – mit einer Rakete des US-Raumfahrtkonzerns und AKTIONÄR-Depotwerts SpaceX.
- Rheinmetall und SpaceX sind laufende Empfehlungen des AKTIONÄR.
- Der Satellit soll Daten für di eLuftraumüberwachung und -verteidigung liefern.
- Ein weiterer Satellitenstart ist für 2028 geplant.
Der am 1. Oktober mit einer Falcon-9-Rakete von SpaceX ins All transportierte Satellit soll Rheinmetall neue Möglichkeiten bei der militärischen Luftraumüberwachung eröffnen. Über die italienische Tochter Rheinmetall Italia arbeitet der Konzern dabei mit Argotec zusammen. Die gewonnenen Daten sollen mithilfe Künstlicher Intelligenz ausgewertet und direkt in bestehende Verteidigungs- und Luftabwehrsysteme integriert werden.
Bedrohung aus dem All
Damit erschließt sich Rheinmetall zugleich ein zunehmend wichtigeres militärisches Einsatzfeld. Der Weltraum ist längst Teil moderner militärischer Auseinandersetzungen. Neben den USA, Russland und China verfügen auch weitere Staaten über Fähigkeiten, mit denen Satelliten gestört, überwacht oder im Extremfall angegriffen werden können.
Weitere Satelliten sollen folgen
Der aktuelle Start ist laut Rheinmetall der erste Schritt eines modular aufgebauten Programms. Der Konzern will die weltraumgestützte Komponente perspektivisch zu einer umfassenderen Satellitenkonstellation ausbauen. Ein weiterer Start ist bereits für 2028 vorgesehen.
„Der erfolgreiche Start unseres ersten Satelliten ist ein Meilenstein bei der Stärkung der nationalen Sicherheits- und Weltraumfähigkeiten“, sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger. Die Integration weltraumgestützter Daten in bestehende Verteidigungsarchitekturen sei ein wichtiger Schritt, um dem veränderten Sicherheitsumfeld gerecht zu werden.
Rheinmetall macht operativ weiterhin große Fortschritte. Am Freitag stabilisiert sich das Papier mit einem Plus von 0,5 Prozent zwar etwas, dennoch spiegelt der aktuelle Kurs die gute Auftragslage nur unzureichend wieder. DER AKTIONÄR sieht nach wie vor deutliches Kurspotenzial und rät weiter zum Kauf der Aktie. Im AKTIONÄR-Depot wird zudem unverändert auf einen Kursanstieg bei SpaceX gesetzt.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: SpaceX.
SpaceX-Aktien befinden sich in einem Real-Depot von DER AKTIONÄR.
Heute, 11:33
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