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Nvidia: Die Gespräche mit der US-Regierung laufen

Nvidia: Die Gespräche mit der US-Regierung laufen
Foto: Akio Kon/Bloomberg via Getty Images
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Michael Diertl 28.08.2025, 15:36 Michael Diertl

Nvidia hat am Mittwochabend seine Quartalszahlen vorgelegt und sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn je Aktie einmal mehr die Erwartungen übertroffen. Dennoch knickte die Aktie nachbörslich zwischenzeitlich auf rund 170 Dollar ein. Einen Tag später startet sie allerdings nur mit einem minimalen Minus in den US-Handel – ein neuer Deal scheint möglich.

Laut einem Bericht des amerikanischen Fernsehsenders Fox News verhandelt Nvidia-CEO Jensen Huang derzeit mit der US-Regierung über mögliche Verkäufe der neuen KI-Chips der Blackwell-Reihe nach China. Um eine Einigung zu erzielen, sei Nvidia offenbar sogar bereit, einen Teil der Erlöse an den US-Staat abzutreten. Fox verweist auf ein Interview mit Huang, das im Laufe des Tages ausgestrahlt werden soll.

Bereits vor wenigen Wochen hatte die Trump-Regierung den Widerstand gegen Lieferungen der abgespeckten H20-Chips nach China aufgegeben – allerdings unter der Bedingung, dass 15 Prozent der Verkaufserlöse direkt an den Staat fließen. Bislang kamen diese Geschäfte jedoch nicht in Gang, da die chinesische Regierung seine Unternehmen angewiesen hat, auf die amerikanische KI-Hardware zu verzichten.

Huang argumentiert, dass ein vollständiges Verkaufsverbot den Wettbewerb nur verschärfen würde. Dies begünstige den Aufbau einer starken einheimischen Chip-Industrie in China, die später auch international als Konkurrent auftreten könne.

Nvidia (WKN: 918422)

Sollte Huang es schaffen, die US-Regierung davon zu überzeugen, dass Nvidia nach den H20-Chips auch seine Blackwell-Chips nach China exportieren darf, würde das der Aktie frischen Rückenwind verleihen. Denn bislang beruht Nvidias Ausblick auf Kalkulationen, ohne das potenzielle China-Geschäft zu berücksichtigen. DER AKTIONÄR ist optimistisch, dass es zu einer Einigung kommen wird und bleibt deshalb in seinem Echtgeld-Depot bei Nvidia investiert.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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