Antizyklisch investieren – mit diesen Top-Aktien
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08.03.2016 Thomas Bergmann

Noch 48 Stunden bis Draghi - warum legt die EZB nach?

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DAX

Mario Draghi hat - mal wieder - Hoffnungen geschürt: "Der EZB-Rat ist fähig, entschlossen und willens zu handeln." Und: "Wenn wir den Willen haben, unser Ziel zu erreichen, dann haben wir auch die Mittel dazu." Bei der nächsten Sitzung an diesem Donnerstag (10.3.) in Frankfurt könnte die Europäische Zentralbank weitere Schritte im Kampf gegen Mini-Inflation und Konjunkturschwäche beschließen - fast genau ein Jahr nach dem Start eines milliardenschweren Anleihenkaufprogramms.

Keine Teuerung im Euroraum

Oberstes Ziel der EZB sind stabile Preise. Doch seit Jahren schaffen es die Währungshüter nicht, die angestrebte Teuerungsrate von knapp unter 2,0 Prozent zu erreichen. In Deutschland beispielsweise sorgte der erneute Absturz der Ölpreise im Februar für null Inflation. Im Euroraum fielen die Verbraucherpreise erstmals seit einem halben Jahr sogar wieder: Die Inflationsrate ging auf minus 0,2 Prozent zurück. Das dürfte die EZB nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Christoph Weil bestärken, ihre eigenen Inflationsprognosen zu senken: "Dies macht den Weg frei für weitere expansive Maßnahmen."

DAX: Vorfreude auf Draghi?

In den zurückliegenden drei Wochen hat der DAX schon eine weitere Geldspritze durch die EZB vorweggenommen. Vom Tief bei 8.700 Punkten aus ging es zeitweise auf 9.900 Punkte nach oben. Eben jene 9.900-Punkte-Marke fungiert jetzt als hartnäckiger Widerstand, sogar die Ausbildung eines Doppel-Tops droht. Diese Top-Bildungsformation wäre aber erst bei einem Fall unter die Unterstützung bei 9.330 Punkten abgeschlossen.

Wer nicht im Markt investiert ist, sollte abwarten, ob es ein neues Kaufsignal gibt. Dies liefert möglicherweise Draghi am Donnerstag, wenn er um 13:45 Uhr vor die Presse tritt. Mehr zum DAX sehen Sie im täglichen DAX-Check bei DER AKTIONÄR TV (www.deraktionaer.tv) oder lesen Sie an dieser Stelle.

(Mit Material von dpa-AFX)

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