Bald endet das dritte Quartal des Börsenjahres 2026. Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. DER AKTIONÄR hat bereits aufgezeigt, welche die bislang stärksten Aktien des laufenden Jahres aus DAX, Dow Jones und Nasdaq waren (siehe in den Verlinkungen). Nun geht es darum, bei welchen Dow-Jones-Titeln es 2026 bisher richtig mau gelaufen ist.
Größter Verlierer: Nike
Es war absolut nicht das Jahr von Nike. Die Papiere des US-Sportartikelherstellers verbilligten sich seit Anfang Januar bereits um mehr als 40 Prozent.
Das Unternehmen lieferte bereits seit einiger Zeit wiederholt maue Quartalsergebnisse. Und nun wurden die aktuellen Probleme von Nike auch für Nicht-Börsianer durchaus sichtbar. Denn dass ein Weltstar wie Mbappé nun zu einem weitaus kleineren Konkurrenten wie On Holding wechselt (siehe unter: Nike: Das Drama geht weiter), der nicht einmal auf ein Zehntel des Nike-Umsatzes kommt, ist aber durchaus bitter. Zudem liegt es auf der Hand, dass On nach dem werbewirksamen Einstieg in den Fußballmarkt nun weiter investieren wird und durchaus relevante Marktanteile in dem Segment abgreifen will.
Das ohnehin seit Monaten schwache Chartbild hat sich weiter eingetrübt. Ein Einstieg drängt sich für Anleger nicht auf.
Zweitgrößter Verlierer: IBM
Auch ein Technologiekonzern rangiert unter den schwächsten Performern des Jahres: IBM. Denn beim Unternehmen läuft es weiterhin nicht wirklich rund. So musste im Juli die Prognose gekappt werden. Auch deshalb notiert die Aktie aktuell knapp 21 Prozent unter dem Niveau von Ende 2025.
Drittgrößter Verlierer: McDonald´s
Ebenfalls auf das Treppchen "geschafft" hat es die Aktie des Fast-Food-Giganten McDonald´s. Dessen Papiere haben sich innerhalb von knapp neun Monaten ebenfalls um knapp 21 Prozent verbilligt. Doch beim erfolgsverwöhnten Konzern ist man durchaus gewillt, das Ruder wieder nachhaltig rumzureißen. So hat McDonald’s heute neue Ziele für eine höhere operative Marge vorgestellt und ein Programm für bessere Lebensmittelqualität angekündigt. Außerdem will der Konzern Franchisenehmer finanziell unterstützen, die ihre Restaurants modernisieren. Mehr dazu lesen Sie unter: Dividendenaristokrat McDonald’s: Bringt das die Wende?
Auf Platz 4 der größten Dow-Verlierer folgt American Express. Die Papiere des Kreditkartenanbieters fielen bisher um 18 Prozent. Auf Rang 5 liegt derzeit Home Depot mit einem Minus von 13 Prozent.
Heute, 16:15
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