+++ Ultimative Startelf für den Rendite-Kick +++
Foto: Shutterstock
22.10.2019 Leon Müller

Netflix: Es wird immer teurer

-%
Netflix

Netflix will im Kampf mit Walt Disney und AT&T/WarnerMedia sowie Apple die Nase vorn behalten und weiter kräftig in sein Programm investieren. Doch irgendjemand muss am Ende die Zeche zahlen, denn gerade eigenes Programm ist teuer. Mithin sehr teuer. Und der zunehmende Konkurrenzkampf macht die Sache nicht einfacher. 

Der Kampf um den Streaming-Kunden hat noch nicht richtig begonnen, da hält Netflix einmal mehr die Hand auf. Wie gestern bekannt wurde, verkauft der Streaming-Marktführer erneut Junk Bonds an Frau und Mann und sammelt so zwei Milliarden US-Dollar frische Mittel ein. Netflix rüstet sich damit für den aufziehenden Sturm, der mit AT&T/WarnerMedia, Walt Disney und Apple drei Multies vereint, die jeder für sich nur eines wollen: Den Kunden vom eigenen Programm überzeugen und ihn so in ein Abo lotsen.

Schuldenberg wächst

Der hohe Schuldenberg von Netflix ist Marktteilnehmern seit jeher ein Dorn im Auge. Durch die Platzierung der jüngsten Anleihe steigt er um weitere zwei Milliarden US-Dollar auf dann über 14 Milliarden. Netflix bleibt damit seiner Strategie treu sein Programm durch Schulden zu finanzieren. Die Anleihen des Streaming-Marktführers haben Ramschstatus. 

Netflix (WKN: 552484)

Die Aktie von Netflix notiert zwar seit Jahresbeginn im Plus, hinkt der Entwicklung des Gesamtmarktes deutlich hinterher. DER AKTIONÄR präferiert andere Sektortitel, darunter AT&T, Walt Disney und Apple.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Netflix. 

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Netflix - €

Buchtipp: Der Freiheitshandel

Politisch und wirtschaftlich ist die demokratische Welt so schwach wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das Konzept „Wandel durch Handel“ ist gescheitert. Vielmehr hat es Diktaturen gestärkt und Demokratien untergraben.

 Freie und offene Gesellschaften sind existenziell gefährdet. Der russische Einmarsch in der Ukraine, der brutale Angriff auf Israel, der wieder salonfähig gewordene Antisemitismus und die wirtschaftliche Abhängigkeit von China müssen ein Weckruf für offene Gesellschaften sein. Es braucht jetzt grundlegende Veränderungen.

 Der einzige wirklich transatlantische Medienunternehmer Europas plädiert für einen Kurswechsel in der demokratischen Handelspolitik. Die Gründung eines neuen wertebasierten Bündnisses der Demokratien: Die Freiheitshandelsallianz.

Der Freiheitshandel

Autoren: Döpfner, Mathias
Seitenanzahl: 192
Erscheinungstermin: 18.04.2024
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-953-1

Jetzt sichern