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20.10.2020 Michel Doepke

Nel: Everfuel kommt an die Börse – die Details!

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Am Sontag hat zunächst Dagens Naeringsliv über die Pläne von Everfuel in Sachen Listing an der Osloer Börse berichtet. Nun ist es amtlich: Das Spin-Off von Nel strebt eine Notierung am Merkur Market an. DER AKTIONÄR gibt eine Übersicht zu den wichtigsten Eckdaten des geplanten Börsengangs von Everfuel.

Neue Aktien und Bewertung

Via Privatplatzierung sollen bis zu 13,2 Millionen Aktien zu 22 Norwegische Kronen ausgegeben werden. Everfuel könnte damit Bruttoeinnahmen von bis zu 290 Millionen Kronen (knapp 26,4 Millionen Euro) generieren. Daraus resultiert eine mögliche Marktkapitalisierung von 1,32 Milliarden Kronen (circa 120 Millionen Euro).

Everfuel will die frischen Mittel vom Listing für die Erweiterung der Aktivitäten in Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und Belgien verwenden. Darüber hinaus sollen die Erlöse in Form von Beteiligungen und Betriebskapital für laufende und neue Projekte, Forschung und Entwicklung sowie technische Entwicklung, Aufbau der Organisation und für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Eigentümerstruktur

Nel hat gemeinsam mit der E.F. Holding Everfuel als Spin-off ins Leben gerufen. Die bisherigen Anteilseigner verpflichten sich, Anteile im Gegenwert von 3,2 Millionen Euro zu erwerben (einschließlich der Umwandlung eines Darlehens). BNP Paribas Asset Management zeichnet Aktien im Gegenwert von vier Millionen Euro. Auch andere Mitglieder der Geschäftsleitung und des Vorstands von Everfuel beteiligen sich an der Platzierung.

Nur noch wenige Tage

Das Closing für die Privatplatzierung wird für Mittwoch (21. Oktober) erwartet. Everfuel peilt ein Listing nur wenige Tage nach der erfolgreichen Transaktion an. Aktuell erwartet die Gesellschaft den ersten Handelstag am oder um den 29. Oktober.

Das Thema Wasserstoff ist und bleibt en vogue. Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Börsengang von Everfuel könnten kaum besser sein. Von einem erfolgreichen Listing sollte auch Nel profitieren können. Denn mit den finanziellen Mitteln kann Everfuel wichtige Projekte vorantreiben und neue Aufträge beispielsiweise beim Partner Nel platzieren. DER AKTIONÄR wird den Börsengang von Everfuel weiter mit Argusaugen verfolgen.

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