25.08.2016 Thomas Bergmann

Nach Ifo und vor Jackson Hole - Anleger schicken DAX auf Talfahrt

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DAX
Trendthema

Der DAX ist nach der Veröffentlichung schwacher Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft am Donnerstagvormittag zwischenzeitlich unter die Marke von 10.500 Punkten gefallen. An einer wichtigen Unterstützung dreht der Markt  wieder. Die Augen sind jetzt nach Wyoming in den USA gerichtet.

Nach den jüngsten Ifo-Daten hat sich die Stimmung in den deutschen Unternehmen im August überraschend eingetrübt. Das Ifo-Geschäftsklima fiel zum Vormonat um 2,1 auf 106,2 Punkte. Angesichts des weiterhin hohen Niveaus des Ifo-Geschäftsklimaindex seien Wachstumszweifel zwar nicht angebracht, schrieb Analystin Viola Julien von der Landesbank Halaba. Eine Zunahme der konjunkturellen Dynamik sei aber ebenso wenig zu konstatieren.

Fed-Treffen in Jackson Hole

Damit richtet sich das Hauptaugenmerk der Anleger auf das Treffen der US-Notenbanker in Jackson Hole, USA. Notenbankchefin Janet Yellen wird am Freitag eine Rede halten und womöglich Hinweise auf den künftigen Kurs der Geldpolitik liefern. Die US-Notenbank Fed hatte im Dezember als einzige führende Notenbank erstmals seit der Finanzkrise den Leitzins angehoben. Nun steht die Frage im Raum, wann die Fed weiter an der Zinsschraube dreht. Eine zu scharfe Gangart der Währungshüter könnte die weltweite Konjunktur abwürgen.

Vor Freitag werden sich die Anleger nicht aus der Deckung wagen. Gleichzeitig ist nicht mit weiteren Verlusten zu rechnen. DER AKTIONÄR rät weiterhin dazu, an der Seitenlinie zu verharren.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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