28.07.2014 Thorsten Küfner

Munich Re: Die Tochter gibt Gas

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Der Versicherungskonzern Ergo will seinen Gewinn in den kommenden Jahren kräftig steigern. "Als langfristiges, sehr ambitioniertes Gewinnziel haben wir uns einen Betrag von rund 600 Millionen Euro vorgenommen", sagte der Finanzchef der Munich-Re-Tochter , Christoph Jurecka, der "Börsen-Zeitung" auf die Frage nach einem Gewinnziel für 2018. Für das laufende Jahr peilt die Erstversicherungstochter des weltgrößten Rückversicherers einen Profit von lediglich 350 bis 450 Millionen Euro an. Das neue Ziel liegt immer noch weit unter der Marke, die sich der Vorstand vor der Finanzkrise im Jahr 2007 gesetzt hatte. Damals sollte der Gewinn bis zum Jahr 2012 auf mehr als 900 Millionen Euro klettern. Infolge der Finanzkrise nach der Lehman-Pleite 2008 musste das Management von dem Ziel Abstand nehmen.

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Die Munich Re glänzt mit einer soliden Bilanz, einem starken Management und einer sehr guten Marktstellung. Die Bewertung ist mit einem KGV von 9 und einer Dividendenrendite von 4,5 Prozent immer noch sehr günstig, weshalb der DAX-Wert ein Kauf bleibt (Stopp: 135 Euro).
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(Mit Material von dpa-AFX)