Der Quartalsbericht von Safran hat am Freitag die gesamte Triebwerksbranche nach unten gezogen. Das Ersatzteilgeschäft der Franzosen wächst langsamer, zu 2027 schweigt der Konzern. Auch die MTU-Aktie verliert rund vier Prozent. Für MTU stellt sich damit eine doppelte Frage: Hält das Wachstum im Wartungsgeschäft, und bleibt davon künftig mehr Geld übrig? Antworten liefern die Quartalszahlen am 29. Oktober.
Safran hat die Börse am Freitag enttäuscht. Das Geschäft mit Ersatzteilen und Wartung wächst zwar weiter, aber deutlich langsamer. Im dritten Quartal stieg der Umsatz mit Ersatzteilen für zivile Triebwerke in Dollar gerechnet um 17 Prozent, der Serviceumsatz um 19 Prozent. Im zweiten Quartal waren es noch 27 und 38 Prozent. Zudem rutscht ein Teil der Wartungsgewinne ins Jahr 2027, und im Schlussquartal soll das Servicegeschäft schwächer wachsen. Einen Ausblick auf das kommende Jahr gab Safran nicht. Die Aktie brach zeitweise um rund neun Prozent ein.
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