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02.03.2020 DER AKTIONÄR

Lufthansa und TUI: Kaum Chancen auf Erholung?!

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Deutsche Lufthansa

Zu Beginn der neuen Handelswoche hellt sich die Stimmung an der Börse allmählich auf. Vor allem TUI und Lufthansa sind im Zuge der jüngsten Korrektur deutlich unter die Räder gekommen. Damit sind die deutschen Reise- und Touristikkonzerne nun zu Schnäppchenpreisen an der Börse zu haben. Folgerichtig stellt sich die Frage, ob jetzt ein passender Zeitpunkt für den Einstieg gekommen ist?

Die Lufthansa-Aktie leidet aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten in Folge des Coronavirus. Zudem steigt die Zahl der nicht mehr eingesetzten Langstrecken-Jets von 13 auf 23 – das treibt die Kosten in die Höhe.

Die Airline reagiert und reduziert ihr Flugangebot: Flüge nach China und Iran werden weiter ausgesetzt. Außerdem werden weniger Verbindungen nach Hongkong, Seoul und Italien aus Deutschland heraus angeflogen. "Die Sicherheit ihrer Fluggäste und Mitarbeiter hat für die Lufthansa Group oberste Priorität", teilte der Konzern mit.

Ähnlich schwachen Newsflow muss TUI ertragen. Die Ratingagentur S&P hat ihr Rating auf BB- von BB gesenkt. Das weiter bestehende Flugverbot für die 737 Max von Boeing schade der Profitabilität des Unternehmens. Der Touristikkonzern hat 15 Maschinen des Typs 737 Max in seiner Flotte und musste aufgrund erhöhter Kosten im Rahmen des Flugverbots seine Jahresprognose für 2018/2019 senken. Daher ist die laufende Prognose für 2019/2020 mit Unsicherheiten belastet. Auch der Ausblick für die Bonitätsnote bleibt daher negativ. Wenn Gewinne und Cashflow die bisherigen Erwartungen nicht erfüllen könne, drohen weitere Abstufungen, so S&P Global Ratings.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Sowohl Lufthansa als auch TUI sind stark vom Coronavirus betroffen. Durch die sinkende Reisetätigkeit sieht es für das operative Geschäft für Flug- und Touristikkonzerne derzeit schlecht aus.
Langfristig bleibt DER AKTIONÄR bei TUI optimistisch. Aber nach Unterschreiten des Stopps bei 8,70 Euro ist der Wert kurzfristig ausgestoppt. Interessierte Neueinsteiger warten vorerst mit einem Einstieg ab.
Die Lufthansa befindet sich auch heute wieder im freien Fall. Das 52-Wochentief bei 12,58 Euro wurde unterschritten. Ein Stopp bei 10,00 Euro sichert die Position vor größeren Verlusten ab.

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.