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Lufthansa streicht Flüge – Aktie in Turbulenzen

Lufthansa streicht Flüge – Aktie in Turbulenzen
Foto: SL/iStockphoto
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Sarina Rosenbusch 13.06.2025, 13:30 Sarina Rosenbusch

Der Abwärtrend bei Luftfahrttiteln setzt sich angesichts der Eskalation im Nahen Osten fort. Neben TUI (DER AKTIONÄR berichtete) lassen auch die Papiere der Lufthansa Federn. Noch am Mittwoch hatte die Aktie ein neues Hoch seit März erreicht. Mittlerweile beträgt das Wochenminus rund sieben Prozent.

Nach dem Angriff Israels auf den Iran hat die Lufthansa ihre Verbindungen in die Region vorerst ausgesetzt. Laut Flugplan bietet die Airline derzeit fünf wöchentliche Verbindungen zwischen Frankfurt und Teheran an. Neben dem Iran meidet der Konzern nun auch den israelischen und irakischen Luftraum. Bereits seit Anfang Mai wird Tel Aviv aus Sicherheitsgründen nicht mehr angeflogen – vorerst bis zum 22. Juni.

Nach Angaben des Betreibers Fraport wurden zwei Lufthansa-Ankünfte aus Teheran für Freitag und Sonntag sowie ein Abflug am Samstag gestrichen. Zudem mussten vier Maschinen anderer Fluggesellschaften zum Auftanken in Frankfurt zwischenlanden – Grund sind längere Flugrouten wegen der Luftraumsperrungen.

Charttechnische Lage

Mit einem Minus von rund drei Prozent hat die Lufthansa-Aktie am Freitag den GD100 bei 6,86 Euro nach unten durchkreuzt. Sollte sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzen, sollte die 50-Tage-Linie bei 6,37 Euro Unterstützung bieten. Nach oben hin wartet mit der 200-Tage-Linie bei 7,13 Euro der nächste Widerstand, den es zu überwinden gilt.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Darüber hinaus belasten der Boeing-Flugzeugabsturz in Indien, sinkende Flugpreise und ein durch den neuen militärischen Schlag im Nahen Osten sprunghaft gestiegener Ölpreis die Stimmung in der Luftfahrtbranche ebenfalls (DER AKTIONÄR berichtete).

DER AKTIONÄR bleibt für die Lufthansa-Aktie trotz der derzeitigen Turbulenzen zuversichtlich gestimmt und sieht auf lange Sicht deutliches Aufwärtspotenzial. Die Papiere bleiben ein Kauf. Anleger belassen den Stoppkurs bei 5,50 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Deutsche Lufthansa.

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