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24.08.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Ganz anders als erwartet

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Deutsche Lufthansa

In immer mehr Bundesländern enden die Sommerferien und damit die klassische Hochzeit für Urlaubsreisen. In der Vergangenheit waren die Sommermonaten für Lufthansa & Co praktisch die Lizenz zum Geldrucken. In Zeiten von Corona ist dies anders - wie auch die aktuellen Prognosen der Analysten für das dritte Quartal verdeutlichen. 

Demnach rechnen die Experten für die Zeit zwischen 1. Juli und 30. September mit einem Umsatzanstieg von 3,2 Milliarden Euro im zweiten Quartal auf 5,2 Milliarden Euro. Beim EBITDA wird nun immerhin ein Plus von 146 Millionen Euro erwartet, im Frühjahr verbuchte die Lufthansa noch einen operativen Verlust von 393 Millionen Euro. Das Nettoergebnis dürfte allerdings auch im dritten Quartal wieder tiefrot ausfallen. So gehen die Experten aktuell von einem Fehlbetrag in Höhe von 429 Millionen Euro aus beziehungsweise 0,83 Euro je Aktie.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die Prognosen der Analysten verdeutlichen einmal mehr, in welch schwieriger Lage sich die Lufthansa befindet. Da der MDAX-Konzern in den kommenden Wochen und Monaten wohl eine größere Kapitalerhöhung durchführen wird, könnte weiterer Abgabedruck entstehen. Anleger sollten weiterhin nicht ins fallende Messer greifen, sondern an der Seitenlinie verharren. 

Hinweis auf Interessenkonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Lufthansa.