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29.02.2016 Michael Schröder

KUKA-Aktie dank Übernahmefantasie im Plus: Die Chinesen wollen mehr

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Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen, die Bewertung ist unverändert hoch – und dennoch steigt die KUKA-Aktie weiter und kratzt mittlerweile am Rekordhoch. Anfang Februar hat der chinesischer Großaktionär Midea seinen Anteil aufgestockt. Die Gerüchteküche brodelt.

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Über die KUKA-Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr hat DER AKTIONÄR ausführlich berichtet. Auch der Ausbau des chinesischen Klimaanlagen- und Haushaltsgeräteherstellers Midea wurde Anfang des Monats bereits thematisiert. Zur Erinnerung: Im August 2015 waren die Chinesen mit 5,43 Prozent bei KUKA eingestiegen. Anfang Februar hat der Konzern seinen Anteil fast verdoppelt und hält jetzt 10,22 Prozent.

In einer Pflichtmitteilung wurde nun kurz und knapp erklärt, dass Midea mit dem Engagement strategische Ziele verfolgt. Der Mitteilung zufolge wollen die Chinesen in den nächsten zwölf Monaten bei KUKA weiter zukaufen. Die Beteiligung der Chinesen ist inzwischen mehr als 300 Millionen Euro wert. Größter Anteilseigner ist die Voith Group mit einem Anteil von 25,1 Prozent. Dicht dahinter rangiert der hessische Unternehmer Friedhelm Loh, der genau zehn Prozent hält. Die Spekulationen über mögliche Zukäufe der Chinesen sollten den Kurs weiter stützen. Die Gesellschaft ist in einem absoluten Wachstumsmarkt unterwegs. Aus charttechnischer Sicht würde die Aktie mit dem Sprung über die 86-Euro-Marke ein neues Kaufsignal generieren. Investierte Anleger bleiben dabei. Ein Stopp bei 74 Euro sichert die Position ab.

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