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Krieg im Iran: Ölpreise springen auf über 100 Dollar

Krieg im Iran: Ölpreise springen auf über 100 Dollar
Foto: ChatGPT
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Thorsten Küfner Heute, 06:54 Thorsten Küfner

Der Krieg im Nahen Osten spitzt sich immer weiter zu und dementsprechend geht es mit den Ölpreisen auch immer weiter nach oben. So hat sich Rohöl der Nordsee-Sorte Brent am Montag in den ersten Handelsstunden um bis zu ein Fünftel auf 111 Dollar verteuert. Das Niveau konnte aber nicht ganz halten gehalten werden, aktuell notiert Brent bei knapp 100 Dollar. 

Damit kletterte der Preis für die Referenzsorte des Großteils der weltweit gehandelten Ölsorten auf den höchsten Stand seit Juli 2022. Seit dem Start des Iran-Kriegs vor etwas mehr als einer Woche beläuft sich das Plus auf fast 50 Prozent. Noch etwas stärker fiel der Anstieg bei der US-Sorte WTI aus. Der Kurs verteuerte sich in der Nacht auf Montag um bis zu 22 Prozent auf etwas mehr als 111 Dollar. Zuletzt pendelte er ebenfalls um die Marke von 100 Dollar. Damit baute WTI-Öl das Plus seit dem Angriff Israels und der USA auf den Iran auf mehr als 50 Prozent aus.

Viele Investoren fürchten, dass die Lage im Nahen Osten weiter eskaliert und die Ölproduktion in der Region nachhaltig beeinträchtigt und deshalb erst einmal sinken wird.

Am Sonntag hatte das zuständige Gremium im Iran nach dem Tod des obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei dessen Sohn zum Nachfolger berufen. Der 56-jährige Modschtaba Chamenei wird in dem Amt, das die oberste geistliche Autorität und die Rolle des Staatsoberhaupts vereint, künftig das letzte Wort in allen politischen und militärischen Belangen haben. Auch er dürfte umgehend ins Visier von Israel und den USA genommen werden.

US-Präsident Donald Trump hatte jüngst bereits deutlich gemacht, dass er den Chamenei-Sohn als neues staatliches Oberhaupt ablehne. Die Entscheidung wurde nach Mitternacht Ortszeit verkündet - nach einem Tag, der mit der Bombardierung eines Öllagers in Teheran begonnen hatte. Dichte Rauchschwaden hatten den Himmel über der Hauptstadt bedeckt. Aufnahmen nach dem Angriff am Samstagabend zeigten einen gewaltigen Feuerball.

TotalEnergies (WKN: 850727)

Die rasant steigenden Ölpreise sind für viele Unternehmen und damit auch die gesamte Weltwirtschaft ein großes Problem. Einigen Energieriesen wie etwa Equinor, TotalEnergies, BP oder Shell spielen sie hingegen natürlich voll in die Karten. Wer bei diesen Dividendenperlen investiert ist, bleibt dabei und lässt die Gewinne laufen. 

Bei welchen Dividendenperlen satte Renditen von bis zu 18 Prozent drin sind, erfahren Sie hier.

BP (WKN: 850517)

Enthält Material von dpa-AFX

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