Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und die Furcht vor einer weiteren Eskalation wächst. Denn der Konflikt weitet sich auch in andere Regionen aus. So wurde kürzlich ein US-Gastanker in Ägypten beschossen. Zudem beschossen die mit Iran verbundenen Huthis aus Jemen saudische Schiffe und Saudi-Arabien beteiligte sich erstmals an Angriffen auf den Iran.
Indes verschärften die USA den wirtschaftlichen Druck auf Teheran und kündigten weitere Sanktionen an. Betroffen sind unter anderem zwei Unternehmen, die nach Angaben der US-Regierung Teil eines von den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) unterstützten Erpressungsnetzwerks im Zusammenhang mit der Straße von Hormus sein sollen. Demnach würden Handelsschiffe gezwungen, eine verpflichtende "Versicherung" abzuschließen, um die für den weltweiten Ölhandel strategisch wichtige Meerenge passieren zu dürfen. "Die Vereinigten Staaten werden nicht zulassen, dass der Iran den globalen Handel als Geisel nimmt oder die internationale Schifffahrt nutzt, um den Terrorismus, die Aggression und die Unterdrückung durch die IRGC zu finanzieren", erklärte US-Finanzminister Scott Bessent.
"Die Märkte haben sich hinsichtlich der Hoffnungen auf einen Frieden voreilig gefreut, insbesondere angesichts der Forderung des Iran, im Rahmen eines möglichen Abkommens die Kontrolle über die Straße von Hormus zu halten", sagte Bart Melek, globaler Leiter der Rohstoffstrategie bei TD Securities. "Wir beobachten weiterhin rückläufige Liefermengen und eine weltweite Verknappung auf dem Energiemarkt."
Die jüngste Eskalation im Nahen Osten ließ die Ölpreise zuletzt wieder spürbar anziehen. Aktuell korrigieren sie auf hohem Niveau. Für Energiefirmen wie Repsol, die selbst gar nicht in der Region aktiv sind, ist die aktuelle Situation natürlich eine Lizenz zum Gelddrucken. Die günstig bewertete Dividendenperle bleibt ein Kauf (Stopp: 18,50 Euro).
Heute, 06:50
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