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Nvidia‑Partner Arm: CEO macht Anlegern Hoffnung

Nvidia‑Partner Arm: CEO macht Anlegern Hoffnung
Foto: William Potter/Shutterstock
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Jan-Paul Fóri Heute, 13:40 Jan-Paul Fóri
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Rene Haas, Chef des Nvidia-Partners Arm Holdings, sieht den britischen Chipdesigner auf Kurs, mit der neuen AGI-CPU Kundennachfrage von zwei Milliarden Dollar in Umsatz zu verwandeln. Entscheidend bleibt die Frage, ob ausreichend Fertigungskapazitäten gesichert werden können.

„Wir fühlen uns gut damit. Wir fühlen uns wirklich gut damit“, sagte Haas am Mittwoch in der Sendung „Mad Money“ dem CNBC-Host Jim Cramer. Auf die Frage nach dem Umsatzziel ergänzte er: „Hier bin ich im September, und was ich Ihnen sagen kann, Jim, ist, dass ich heute zuversichtlicher bin als bei jener Gewinnkonferenz im Juli.“

Die Nachfrage ist damit offenbar nicht das Hauptproblem. Arm hatte im März zunächst eine Sichtbarkeit von eine Milliarde Dollar für die AGI-CPU genannt. Im Mai war bereits von zwei Milliarden Dollar die Rede. Die offizielle Umsatzprognose blieb zunächst trotzdem bei eine Milliarde Dollar, weil die notwendige Produktionskapazität noch nicht vollständig gesichert war.

Erster eigener Chip

Bisher verdient Arm vor allem mit der Lizenzierung von Chip-Architekturen und Gebühren pro ausgeliefertem Prozessor. Mit der AGI CPU verkauft das Unternehmen erstmals einen vollständigen eigenen Chip für Rechenzentren. Damit steigt zwar der mögliche Umsatz je Produkt. Gleichzeitig wachsen aber auch die Risiken bei Fertigung, Auslieferung und Bruttomarge.

Für Anleger ist deshalb weniger die Nachfrage entscheidend als der Nachweis, dass Arm diese Nachfrage bedienen kann. Als nächste wichtige Trigger gelten konkrete Liefertermine, die Ausweitung der Fertigung und Bestellungen großer Kunden. Arm hatte Meta als ersten Kunden für den eigenen Prozessor genannt.

Arm Holdings (WKN: A3EUCD)

Im aktuell schwierigen Umfeld für KI-Aktien kommen die bullishen Aussagen des Arm-Chefs gut an: Die Aktie klettert vorbörslich um rund vier Prozent. Die Arm-Aktie ist keine laufende Empfehlung des AKTIONÄR. Anleger sollten zunächst den Ausbruch aus dem Seitwärtstrend abwarten.

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