Nach Jahren der Zurückhaltung macht Apple Ernst. Laut Insidern soll im Herbst 2026 mit dem „iPhone Fold“ das erste faltbare Smartphone aus Cupertino auf den Markt kommen. Mit einer Preisvorstellung von bis zu 2.400 Euro stößt der Konzern dabei in eine neue Dimension des Ultra-Luxus-Segments vor.
Apple bricht mit den Konventionen. Während Wettbewerber wie Samsung beim Galaxy Z Fold auf ein schmales, längliches Format setzen, wählt Apple beim iPhone Fold gerüchteweise eine breitere Bauweise. Das Design erinnert an das Google Pixel Fold und gleicht im aufgeklappten Zustand einem Reisepass.
Die Rückkehr von Touch ID
Die Falt-Mechanik erzwingt einen Umbau der bewährten Apple-Hardware. Da der Platz für das klassische Face-ID-Modul im extrem dünnen Gehäuse fehlt, feiert Touch ID ein Comeback. Der Fingerabdrucksensor wird in den seitlichen Ein-/Ausschalter integriert. Unter der Haube arbeiten bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Terabyte Speicherplatz. Ein massiver Akku mit bis zu 5.500 Milliamperestunden soll die Energieversorgung der Dual-Display-Architektur sicherstellen.
Produktion unter Hochdruck
Die Lieferkette läuft warm. Berichte deuten darauf hin, dass Apple die Bestellungen bei Partnern wie Foxconn und TSMC bereits um 20 Prozent aufgestockt hat. Die Serienfertigung der Spezial-Displays soll Mitte 2026 anlaufen. Mit einem erwarteten Verkaufspreis von 2.000 bis 2.400 Euro positioniert sich Apple klar über der aktuellen Flaggschiff-Konkurrenz und unterstreicht den Status des Geräts als echtes „Ultra“-Produkt.
Apple spielt seine Stärke als „Fast Follower“ aus. Während die Konkurrenz die Kinderkrankheiten der Falt-Technologie bereits überwunden hat, bringt Apple ein ausgereiftes, hochpreisiges Produkt in sein bestehendes Ökosystem. Ob der hohe Preis die breite Masse abschreckt oder das Gerät zum Statussymbol der Business-Elite avanciert, wird sich im Herbst 2026 zeigen. Ein Einstieg drängt sich derzeit allerdings nicht auf. Mit welchen Problemen Apple aktuell in China kämpft, erfahren Sie im Buch „Apple in China“. Dieses finden Sie hier.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Apple.
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