9 Aktien abseits von BioNTech, Apple und Amazon!
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23.07.2021 Michael Schröder

Die Zeit ist reif: Hier setzt DER AKTIONÄR auf steigende Kurse

Nach dem pandemiebedingten Markteinbruch spürt JOST mittlerweile wieder eine stetige Steigerung der Nachfrage. Dieser positive Trend sollte sich im laufenden Jahr fortsetzen und der Nutzfahrzeugzulieferer wieder auf den Wachstumskurs zurückkehren. Die Aktie dürfte daher ihre ausgedehnte Konsolidierungsphase schon bald beenden.

JOST-Finanzchef Christian Terlinde sprach bei der Vorlage der Q1-Zahlen Mitte Mai von einem „vielversprechenden Start in das Jahr 2021“. Der Bedarf an Lkw, Anhängern und landwirtschaftlichen Frontladern stieg weiter an. Die Nachfragebelebung in den wichtigsten Märkten sollte sich auch im zweiten Quartal fortgesetzt haben. Zusammen mit den Maßnahmen zur Effizienzverbesserung sollte das Zahlenwerk des Nutzfahrzeugzulieferers am 12. August der Aktie frische Impulse verleihen.

Die Prognose für das Gesamtjahr dürfte der Finanzchef bestätigen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll überproportional zum Umsatz im niedrigen zweistelligen Prozentbereich steigen und damit deutlich über dem Vorjahreswert liegen.

DER AKTIONÄR erwartet bei Umsätzen in Höhe von 935 Millionen Euro (Vorjahr: 794 Millionen Euro) einen bereinigten operativen Gewinn von rund 100 Millionen Euro. Daraus würde eine EBIT-Marge von 10,7 Prozent resultieren. Im Vorjahr war das bereinigte EBIT wegen der Coronakrise um knapp fünf Prozent auf gut 73 Millionen Euro gesunken, die entsprechende Marge ging um 1,2 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent zurück.

JOST Werke (WKN: JST400)

Das 2021er-KGV liegt bei 24 und dürfte im kommenden Jahr auf günstige 15 sinken. Warburg Research erwartet starke Q2-Daten und sieht mit einem Kursziel von 69 Euro ein „attraktives Aufwärtspotenzial“. Spätestens mit den Zahlen dürfte die JOST-Aktie wieder auf die Überholspur wechseln. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

 

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