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Intel so schlimm wie 1974 – nun muss Nvidia brachial liefern

Intel so schlimm wie 1974 – nun muss Nvidia brachial liefern
Foto: Barmaleeva/iStock
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Andreas Deutsch Heute, 17:04 ‧ Andreas Deutsch
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Schwarzer Freitag für Tech-Aktien. Nachdem auch Amazon die Anleger mit den Quartalszahlen nicht vom Hocker gehauen hat, gibt es jede Menge tiefroter Zahlen. Besonders schlimm erwischt es Intel mit einem 30-Prozent-Crash. Die Last auf den Schultern Nvidias ist dieses Mal noch etwas schwerer als sonst.

Intel kracht am Freitag auf den tiefsten Stand seit April. Seit 1974 hat die Aktie an einem Tag nicht mehr so viel verloren. Seit dem Hoch vom Sommer, als noch große Intel-Euphorie herrschte, hat sich der Aktienkurs knapp halbiert.

Damals mischte Intel auf einmal kräftig mit im Markt für KI-Chips. Die Nachfrage nach Halbleitern sei dermaßen hoch, dass der Konzern im zweiten Quartal noch zuvor abgeschriebene Lagerbestände verkaufen konnte, so Finanzchef David Zinsner zu CNBC. Zudem habe Intel Preissteigerungen durchsetzen können.

Nachfrage nach PCs ist nicht rosig

Nun hat Intel die Anleger mit seiner Prognose enttäuscht. Dem Unternehmen machen zwei Sachen zu schaffen: Zum einen werden wegen der teuren Speicherpreise weniger PCs verkauft, zum anderen gibt es Lieferkettenprobleme bei Chips für Rechenzentren. Folglich erwartet Intel für das laufende Quartal einen Umsatz zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar, während die Analysten an der Wall Street zuvor mit 17 Milliarden Dollar gerechnet hatten.

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