11.05.2015 Werner Sperber

Infineon Technologies: Auf, zum Jahreshoch!; Börsenwelt Presseschau I

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DAX
Trendthema

Die Fachleute der Capital-Depesche erinnern daran, dass Infineon Technologies im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 erstmals die neue Tochterfirma International Rectifier vollständig mit in die Bilanz genommen hat. Deshalb wurde bereits Tage vor der Bekanntgabe dieser Quartalszahlen über eine Erhöhung der Ziele für das gesamte Wirtschaftsjahr spekuliert. Der Vorstand hob die Prognose tatsächlich an und rechnet nun anstatt mit einem Umsatzplus von zehn bis 14 Prozent mit einem Erlöszuwachs von 34 bis 38 Prozent. Schließlich hilft dem Konzern auch die Abwertung des Euro im Vergleich zum Dollar, denn die auf Euro-Kostenbasis hergestellten Computerchips kosten weniger, wenn sie mit Dollar bezahlt werden. Zudem läuft das Geschäft mit den sogenannten Sicherheitschips. Deshalb stieg der Quartals-Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal des gleichen Fiskaljahres um 31 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis legte um 17 Prozent auf 198 Millionen Euro zu. Im Chartbild zeigt sich seit dem jüngsten Einbruch eine V-förmige Erholungs-Formation, die bis zum Jahreshoch bei knapp zwölf Euro führen kann – wenn der Gesamtmarkt mitspielt. Das darauf folgende Kursziel liegt bei 13,60 Euro, dem Zwischenhoch aus dem Jahr 2007. Anleger sollten deshalb mit einem Stoppkurs bei 8,95 Euro einsteigen.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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