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25.02.2017 Thomas Bergmann

GxP-Aktie - ein Schrecken ohne Ende?

Die Aktie des kleinen Immobilienunternehmens GxP German Properties kennt seit dem Neustart Anfang Dezember nur einen Weg: den nach unten. Viele Aktionäre, die neue Aktien bei einem Euro gezeichnet hatten, liegen mittlerweile rund 35 Prozent im Minus. Mit einer neuen Struktur in Vorstand und Aufsichtsrat soll die Trendwende herbeigeführt werden.

Stühlerücken bei GxP

Nachdem Gründer und Aufsichtsratchef Rainer Schorr Mitte des Monats seinen Posten "aus persönlichen Gründen" räumte, übernimmt jetzt der ehemalige Finanzvorstand Andreas Lewandowski diese Aufgabe. Laut Alleinvorstand Johannes Meran wurde diese Entscheidung einstimmig getroffen und für optimal befunden. Einerseits bleibe Lewandowski, ebenfalls Gründer der Vorgängergesellschaft GAM German Asset Management, so in beratender Funktion dem Unternehmen erhalten. Andererseits wirke sich dies positiv auf die Profitabilität aus.

Operativ laufen die Geschäfte nach Plan, so Meran im Gespräch mit dem AKTIONÄR. Am 10. März will das Unternehmen die vorläufigen Geschäftszahlen für 2016 berichten, die eben dieses bestätigen sollen. Dann werden die Anleger auch erstmals darüber Aufschluss erhalten, wie die Gesellschaft bilanziell dasteht. "Im Vergleich zu den bisher getätigten Aussagen hat sich nichts geändert", so Meran.

Wer verkauft?

Er könne deshalb auch den massiven Abverkauf nicht nachvollziehen. So sei der Streubesitz, der bei 17 bis 20 Millionen Aktien liegen dürfte, seit dem Börsengang im Dezember rund 1,5-mal gedreht worden. Weder die Altaktionäre hätten Stücke abgegeben, noch hätten die ihm bekannten neuen Großaktionäre, die zwischen 10 und 13 Millionen Stücke halten, verkauft. Er hoffe, dass GxP mit den Zahlen Vertrauen zurückgewinnen kann. Ziel ist es, durch positive operative Neuigkeiten zu überzeugen.

DER AKTIONÄR hat in der Zwischenzeit bei GxP die Reißleine gezogen und die Aktie aus seinem Aktien-Musterdepot verkauft.

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