Ausbruch bestätigt – das ist Ihre neue Trading-Chance
30.08.2019 Thorsten Küfner

Gazprom: Wichtiger Termin für Dividendenjäger

-%
Gazprom

Mittlerweile dürfte die Gutschrift für die jüngst ausgeschüttete Rekorddividende des Erdgasriesen Gazprom auf den Konten aller Anteilseigner eingegangen sein. Nun lohnt sich wieder der Blick voraus. Und die gestrigen Quartalzahlen geben durchaus Anlass zur Hoffnung auf weiter steigende Ausschüttungen.


Denn die Gewinne legten im Berichtszeitraum deutlich zu. Auch für das Gesamtjahr sieht es gut aus. Aktuell rechnen Analysten mit einem Nettogewinn von knapp 21 Milliarden Dollar. Dies verschafft dem Konzern reichlich Spielraum für weitere üppige Dividendenzahlungen. Zumal die Nettoverschuldung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres trotz der anhaltend hohen Investitionen in die neuen Pipelines verringert werden konnte.


Am 28. November wird es interessant

Spannend wird es für Dividendenjäger jedenfalls am 28. November. Denn dann will das Management über eine neue Dividendenpolitik abstimmen. Demnach soll es für die Investoren zukünftig transparenter sein, wie hoch die Ausschüttungen des Rohstoffriesen in den kommenden Jahren ausfallen werden. Möglich ist beispielsweise, jährlich einen festgelegten Prozentsatz des Nettogewinns auszuschütten.

Gazprom (WKN: 903276)

Die mit einem KGV von 4 und einem KBV von 0,4 immer noch enorm günstig bewertete Gazprom-Aktie bleibt für mutige Anleger nach wie vor ein Kauf. Zumal derzeit eine satte Dividendenrendite von mehr als sieben Prozent (brutto) lockt. Der Stoppkurs sollte bei 5,10 Euro belassen werden. 

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Gazprom - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7