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25.04.2017 Thorsten Küfner

Gazprom: Das war wichtig

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Gazprom

Ein bedeutender Erfolg für Gazprom: Bei der Finanzierung der zweiten Ostseepipeline von Russland nach Deutschland, Nord Stream 2, ist es dem weltgrößten Erdgasproduzenten nach monatelangen Verhandlungen nun doch gelungen, trotz politischem Gegenwind westliche Partner mit ins Boot zu holen.

Demnach werden Royal Dutch Shell, Uniper, die BASF-Tochter Wintershall, Engie und OMV jeweils 950 Millionen Euro in das Projekt investieren und damit knapp die Hälfte der Gesamtkosten aufbringen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Für Gazprom ist die Beteiligung der finanzkräftigen westlichen Partner sehr wichtig. Schließlich muss der Konzern angesichts der hoher Investitionen in andere Pipeline-Projekte in China oder der Türkei weitere Milliarden aufbringen. Wegen der hohen Schulden sowie der Sanktionen ist die Finanzierung für den Gasriesen nicht gerade billig, weshalb der Konzern wohl vorerst weiterhin nicht der Forderung des Kremls nachkommen kann, 50 Prozent der Gewinne als Dividende auszuschütten.

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Spannendes Chartbild
Während Gazprom ein großer Schritt für das Projekt Nord Stream 2 gelungen ist, ist es nun vor allem wichtig, dass sich auch das Chartbild wieder aufhellt. Denn ein Unterschreiten der Zwischentiefs im Bereich von 4,25 Dollar würde für weiteren Abwärtsdruck sorgen. Mutige Anleger, die bei der enorm günstig bewerteten Aktie einsteigen wollen, sollten deshalb noch abwarten, ob die Trendwende gelingt. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stopp bei 3,50 Euro.

Unser Klassiker: "Das ist die Börse" von André Kostolany

Autor: Kostolany, André
ISBN: 9783864702372
Seiten: 208
Erscheinungsdatum: 08.10.2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden/Schutzumschlag

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Die Spekulation ist eine Kunst – eine Kunst, die Zeit und Geduld erfordert. In diesem Buch – seinem Erstlingswerk – nimmt uns Altmeister André Kostolany mit auf eine spannende Reise durch den Dschungel der Finanzwelt. Es ist verblüffend: Kostolanys Beobachtungen, die er vor über 50 Jahren mit den Augen eines Gentleman-Spekulanten machte, sind heute genauso gültig wie anno 1961. Am Ende der Lektüre sehen wir Leser die Börse mit anderen Augen. Zum 25. Verlagsjubiläum legt der Börsenbuchverlag den lange vergriffenen Klassiker in einer Jubiläumsausgabe neu auf.

Buchtipp: Regel Nummer 1

Früher war Phil Town wie alle anderen. Er hielt Geldanlage für zu kompliziert, um darin erfolgreich sein zu können. Als ehemaliger Angehöriger der Eliteeinheit Green Berets, der seinen Lebensunterhalt als River Guide verdiente, schien ihm das alles zu undurchsichtig. Um es richtig zu machen – davon war er überzeugt –, müsse man es als Vollzeitjob betreiben. Dann allerdings lernte er die Regel Nummer 1 kennen. Sie ist ganz einfach: „Verliere kein Geld!“ In seinem Klassiker erklärt Town, wie er mithilfe dieser einen Regel in fünf Jahren aus tausend Dollar eine Million machte. Er zeigt, dass „kein Geld verlieren“ an der Börse gleichbedeutend ist mit „mehr Geld verdienen, als man sich je vorgestellt hätte“. Town redet Klartext: „Ich werde Ihre Zeit nicht mit Gelaber verschwenden, nicht mit klugen Geschichten, die Ihnen Sachen sagen, die Sie bereits wissen. Der Deal ist einfach: Ich bringe Sie ans Ziel, und zwar Schritt für Schritt.“
Regel Nummer 1

Autoren: Town, Phil
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 23.08.2018
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-606-6