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20.07.2018 DER AKTIONÄR

Fuchsia – die Zukunft Googles

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Bereits im Oktober 2017 wurde erwartet, dass Google die Fusion seiner zwei Betriebssysteme Chrome und Android bekannt gibt. Die Ankündigung blieb allerdings bislang aus. Der Finanzdienst Bloomberg hat nach eigenen Angeben nun mit Personen gesprochen, die an der Entwicklung beteiligt sein sollen.

Seit mehr als zwei Jahren soll es demnach ein gut 100 Mann starkes Team innerhalb des Alphabet Konzerns geben, welches an einem Projekt namens Fuchsia arbeitet. Fuchsia, abgeleitet von der strahlend leuchtenden Farbe, soll der Nachfolger des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android werden und dieses mit der Chrome OS Plattform vereinen.

Die größte Neuerung dürfte allerdings der Schritt weg vom linuxbasierten Kernel hin zu einem eigens konzipierten Systemkern namens Zircon darstellen. Bisher war das Android -Betriebssystem für Smartphonehersteller frei zugänglich und Google verdiente ausschließlich über die vorinstallierten Apps und die darin geschaltete Werbung. Mit einem Lizenzmodell für die neue Software könnten sich für Google weitere Einnahmequellen im Megamarkt „Internet der Dinge“ auftun.

Viele Vermutungen, kaum Konkretes

Bislang hat Google nicht offiziell bestätigt, dass es sich bei dem Projekt um den Android Nachfolger handeln wird. Die Erkenntnisse stammen größtenteils aus Teilen des Codes, welchen die Entwickler auf einem Portal veröffentlichten. Ein Release-Datum ist ebenfalls nicht bekannt. Binnen drei Jahren soll das System auf Sprachassistenten laufen, bevor die Produktpalette in den nächsten fünf Jahren auf größere Geräte wie Laptops und TV-Geräte ausgeweitet werden soll.

Wie DER AKTIONÄR diese Woche in Anbetracht der Rekordstrafe der EU-Kommission bereits analysierte, ist das Wachstum des Alphabets durch nichts zu bremsen. Die Ambitionen im Softwarebereich sollten das Wachstum weiter anheizen und die Kaufempfehlung des AKTIONÄRS unterstreichen.

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