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Frühstarter‑Börse: DAX‑Prognose fester – Symrise, BMW, Adidas, Siemens Energy und Infineon im Fokus

Frühstarter‑Börse: DAX‑Prognose fester – Symrise, BMW, Adidas, Siemens Energy und Infineon im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Thorsten Küfner Heute, 06:36 ‧ Thorsten Küfner
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Der DAX wird für den heutigen Mittwoch um 0,33 Prozent fester bei 25.344 Punkten erwartet. Gestern schloss der deutsche Leitindex im Xetra-Handel mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 25.260 Punkten, nachdem er im Tagesverlauf zeitweise über 25.400 Punkte gestiegen war. Auch die gemischt ausgefallenen ersten US-Bankenzahlen lieferten keinen Schub. 

Über Nacht ist die Unruhe am Ölmarkt zurückgekehrt. Nach einem Angriff der Huthi-Miliz auf ein Verwaltungsgebäude von Saudi Aramco in Dhahran verteuerte sich ein Barrel der Nordseesorte Brent um 1,3 Prozent auf 107,35 Dollar. Am Dienstag hatte der Ölpreis noch nachgegeben, nachdem die Opec ihre Prognose für das Nachfragewachstum in diesem Jahr deutlich gesenkt hatte. Teure Energie hält die Inflationssorgen wach – die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen liegt bei 5,22 Prozent. 

Im Mittelpunkt steht heute um 14:30 Uhr die US-Inflation für September. Erwartet wird ein Anstieg der Teuerungsrate auf 3,6 Prozent nach 3,4 Prozent im August. „Im September sind die US-Verbraucherpreise wohl deutlich gestiegen, wofür hauptsächlich teureres Benzin verantwortlich war“, erwartete Christoph Balz, Volkswirt der Commerzbank, vorab. Ölpreise und Anleiherenditen „zerren an den Nerven“, sagte Claudia Windt, Analystin der Landesbank Helaba.

DAX (WKN: 846900)

Bei den Unternehmen richtet sich der Blick zunächst auf ASML: Der niederländische Chipausrüster legt am Morgen seine Zahlen zum dritten Quartal vor. In den USA folgen Bank of America und Morgan Stanley, am Abend lädt Schaeffler zum Pre-Close-Call. 

Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Blick haben. Gefragt waren am Dienstag Symrise, die vom starken Quartalsumsatz des Schweizer Konkurrenten Givaudan profitierten. Auch Adidas, Brenntag und BMW zeigten sich in starker Verfassung. Am Indexende fanden sich Siemens Energy und Infineon wieder; Chipwerte litten unter Sorgen vor wachsender Konkurrenz aus China, die auch ASML belastet hatten. 

Neben Öl bleibt Gold im Blick: Die Feinunze kostete zuletzt rund 4.160 Dollar und gab damit den dritten Tag in Folge nach. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 95,38 Dollar. Bitcoin notierte bei rund 83.170 Dollar und damit 1,6 Prozent höher als vor 24 Stunden. 

An der Wall Street hatten am Dienstag gemischte Bankenzahlen und Schwäche bei Chipwerten belastet. Der Dow Jones verlor 0,3 Prozent auf 51.670 Punkte, der S&P 500 schloss nahezu unverändert bei 7.805 Punkten, der Nasdaq 100 gab um 0,3 Prozent auf 30.569 Punkte nach. Citigroup-Aktien brachen um 5,6 Prozent ein, Papiere von Wells Fargo verloren 3,1 Prozent. Applied Materials sackten nach einem vagen Ausblick um 6,7 Prozent ab. Im späten Handel meldete sich John Williams, Präsident der Fed von New York, zu Wort: Er hält in diesem Jahr noch eine weitere Zinserhöhung für angemessen, 2027 aber keine mehr für nötig. 

In Asien setzte am Mittwoch eine Gegenbewegung ein. Der Nikkei 225 lag zur Mittagspause 0,6 Prozent höher bei 68.193 Punkten, nachdem er am Dienstag 1,9 Prozent verloren hatte. In Seoul erholten sich die Chipwerte Samsung und SK Hynix, Hongkong und Shanghai starteten leicht im Minus. In China stiegen die Verbraucherpreise im September um 0,9 Prozent und damit etwas schwächer als erwartet. 

BMW (WKN: 519000)

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten. 

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