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Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose stabil – BMW, SAP, Rheinmetall, Infineon und RWE im Fokus

Börse für Frühstarter: DAX‑Prognose stabil – BMW, SAP, Rheinmetall, Infineon und RWE im Fokus
Foto: Shutterstock/KI-generiert
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Thorsten Küfner Heute, 06:37 ‧ Thorsten Küfner
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Der DAX wird zum Start heute nahezu unverändert erwartet. Laut IG Markets dürfte er um 0,11 Prozent schwächer bei 25.250 Punkten in den Handel starten. Der deutsche Leitindex hat gestern seine Erholung fortgesetzt und schloss im Xetra-Handel 0,8 Prozent höher bei 25.278 Punkten. Gefragt waren Rüstungs- und Versorgerwerte, Chipwerte gaben dagegen nach.

Der MDAX gewann 0,4 Prozent auf 30.104 Punkte, der EuroStoxx 50 legte um 0,5 Prozent auf 6.201 Punkte zu. Über Nacht hat sich die Stimmung allerdings eingetrübt. An den asiatischen Börsen sind Speicherchip-Werte heute früh eingebrochen. Auslöser sind Berichte über Fortschritte des chinesischen Herstellers ChangXin Memory Technologies (CXMT) bei einer neuen DRAM-Architektur; Server-Speicher auf dieser Basis soll bis Ende des Jahres auf den Markt kommen. In Seoul verloren SK Hynix 8,9 Prozent und Samsung Electronics 8,0 Prozent. Hierzulande hatte Infineon bereits gestern mit einem Abschlag von 2,8 Prozent das Schlusslicht im DAX gebildet. Damit rückt die Frage nach der Tragfähigkeit des KI-Booms erneut in den Vordergrund. 

Im Terminkalender steht der Auftakt der US-Berichtssaison im Mittelpunkt. JPMorgan legt gegen 13:00 Uhr Zahlen zum dritten Quartal vor. Analysten rechnen je nach Datenanbieter mit einem Gewinn je Aktie zwischen 5,82 und 5,91 Dollar nach 5,07 Dollar im Vorjahreszeitraum. Kurz darauf folgen Wells Fargo und Goldman Sachs. „Banken hängen von Faktoren ab, die für ihr Ergebnis ganz besonders wichtig sind“, sagt Steve Sosnick, Chefstratege bei Interactive Brokers (übersetzt). Die Bankaktien hatten zuletzt unter Druck gestanden. „Ein Teil der Risiken dürfte damit allerdings schon in den Kursen berücksichtigt sein“, schreibt Maximilian Wienke, Analyst bei eToro. Hierzulande veröffentlicht das Statistische Bundesamt um 08:00 Uhr die endgültigen Inflationsdaten für September. Vorläufig lag die Teuerung bei 3,3 Prozent nach 2,9 Prozent im August. 

DAX (WKN: 846900)

Bei den Unternehmen hält BMW einen Pre-Close-Call zum dritten Quartal ab, Fraport meldet um 07:00 Uhr die Verkehrszahlen für September. In den USA berichten zudem UnitedHealth und Johnson & Johnson. Anleger dürften zudem weiter die Vortagesgewinner und -verlierer im DAX im Blick haben. Rheinmetall (2,5 Prozent), RWE (2,3 Prozent) und SAP (1,6 Prozent) legten am kräftigsten zu. Der einzige Verlierer mit mehr als einem Prozent war Infineon mit einem Minus von 2,8 Prozent. 

Am Ölmarkt bleibt die Lage angespannt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete heute früh rund 105,50 Dollar und damit 1,1 Prozent weniger als am Vorabend. Im Blick stehen weiter die Behinderungen des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus und die Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien. Gold notierte zuletzt bei rund 4.175 Dollar je Feinunze (minus 0,4 Prozent), Bitcoin kostete gestern Abend rund 82.400 Dollar (minus 1,6 Prozent). 

An der Wall Street ging es gestern uneinheitlich zu. Der Dow Jones Industrial gewann 0,4 Prozent auf 51.851 Punkte, der S&P 500 schloss mit minus 0,1 Prozent bei 7.807 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,7 Prozent auf 30.665 Punkte nach, belastet von Gewinnmitnahmen bei Chipwerten. Der Aktienhandel fand trotz des Feiertags Columbus Day regulär statt, der US-Anleihemarkt blieb jedoch geschlossen. 

In Asien dominieren heute die Verkäufer. Der südkoreanische Kospi brach zuletzt um 7,2 Prozent auf 5.923 Punkte ein und fiel damit auf den tiefsten Stand seit Juli. Der japanische Nikkei 225 verlor nach dem verlängerten Wochenende 2,7 Prozent auf 67.201 Punkte, der Shanghai Composite gab um 1,2 Prozent nach. 

Rheinmetall (WKN: 703000)

DER AKTIONÄR wird im Laufe des Tages über sämtliche wichtigen Entwicklungen und Neuigkeiten an den nationalen und internationalen Märkten berichten. 

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