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24.08.2006 DER AKTIONÄR

Frischer Wind!

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Das angeschmutzte Umweltimage der USA scheint sich zu bessern. In Sachen Windkraft legen die Amerikaner richtig los. An Erneuerbarer Energie geht kein Weg vorbei. Das wissen auch die USA – und sind dabei, die Windenergie in großem Stil aufzuziehen. Clipper Windpower, ein Hersteller von Windturbinen aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, macht begeistert mit. Geht die Story längerfristig auf, sollte die Wind-Aktie ganz vorne mit dabei sein.

Das angeschmutzte Umweltimage der USA scheint sich zu bessern. In Sachen Windkraft legen die Amerikaner richtig los.

An Erneuerbarer Energie geht kein Weg vorbei. Das wissen auch die USA – und sind dabei, die Windenergie in großem Stil aufzuziehen. Clipper Windpower, ein Hersteller von Windturbinen aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, macht begeistert mit.

Vergangenes Jahr haben die Anbieter von Windkrafträdern weltweit Anlagen mit einer Stromleistung von mehr als 11.500 Megawatt neu errichtet. Das ist eine zusätzliche Kapazität von 40 Prozent gegenüber dem Jahr 2004 und damit neuer Rekord. Alle Windparks zusammen liefern heute weltweit mehr als 59.000 Megawatt Strom – 24 Prozent mehr als 2004. Dabei haben die USA ihre Mitstreiter beim Weltmarktanteil mittlerweile überflügelt. Auf die Amerikaner entfielen 2005 mehr als 20 Prozent des weltweit produzierten Stroms aus der Windböe, auf die Deutschen nahezu 16 Prozent. Der US-Verband American Wind Energy Association schätzt, dass auch das laufende Jahr sehr erfolgreich wird: 2006 wachse der US-Windstrom um über 3.000 Megawatt.

Daten, die den US-Hersteller von Windturbinen Clipper Windpower frohlocken lassen. Vorstandschef James Dehlsen hat gerade mit der kalifornischen Edison Mission Group für die nächsten zwei Jahre Lieferungen von 112 Windturbinen vereinbart – eine Nachricht, die den Aktienkurs um mehr als sechs Prozent hochschnellen ließ. Eine Vereinbarung für fünf Jahre haben die Amerikaner zuvor mit dem Ölkonzern BP getroffen: 900 Turbinen für US-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 2.200 Megawatt. Der US-Windpark-Entwickler UPC Wind hat acht Maschinen bestellt. Zusätzlich stellt Dehlsen Projekte mit den drei Kooperationspartnern über gut 2.000 Megawatt Strom in Aussicht. 2007 erreicht Clipper Windpower erstmals die Gewinnschwelle mit einem Plus im mehrstelligen Millionenbereich. Genauere Berechnungen sind derzeit schwierig, weshalb ein aktuell geschätztes KGV für 2007 entfällt.

Der US-Markt für Windkraft wächst rasant und bietet starke Perspektiven für Clipper Windpower. Geht die Story längerfristig auf, sollte die Wind-Aktie ganz vorne mit dabei sein. Ein Investment eignet sich als spekulative Beimischung.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 35/2006.

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