Das ist Ihre Erfolgsstrategie für schwache Börsen
07.07.2020 Marion Schlegel

Evotec: Harte Geduldsprobe

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Evotec

Die Aktie des Hamburger Biotech-Unternehmens Evotec kommt derzeit einfach nicht in Schwung. Immer wieder vollzieht der Wert zwar gute Tagesgewinne. Diese werden aber immer schnell wieder abverkauft. Nach wie vor ist ein großer Anteil der Anteilscheine leer verkauft. Besonders stark ist hier Melvin Capital Management engagiert, die 5,59 Prozent der Evotec-Aktien leer verkauft haben.

Evotec (WKN: 566480)

Fundamental ist bei Evotec aber trotz der Corona-Krise alles im Lot. Und auch aus charttechnischer Sicht gibt es noch keinen Grund zur Sorge. Die wichtige 200-Tage-Linie bei gut 22 Euro ist eine starke Unterstützung.

Das Unternehmen ist aber enorm stark positioniert und hat trotz Corona einige interessante Deals melden können, die sich in den kommenden Jahren deutlich positiv auswirken sollten. Der nächste wichtige „offizielle“ Termin ist der 12. August. Dann wird das Unternehmen den Bericht zum zweiten Halbjahr veröffentlichen.

Im Zuge des Quartalsberichts Mitte Mai hatte Evotec seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Demzufolge erwartet das Unternehmen Konzernerlöse in Höhe von 440 bis 480 Millionen Euro, nach 446,4 Millionen Euro im Jahr 2019.Das bereinigte Konzern-EBITDA soll bei 100 bis 120 Millionen Euro liegen. Hier könnte es zum Halbjahresbericht durchaus weitere Details geben.

Evotec widmet sich auch der Corona-Forschung. Das Unternehmen engagiert sich unter anderem in „COVID R&D“, der globalen Crowdsourcing-Initiative im Bereich der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung führenden Unternehmen, die darauf ausgerichtet ist, Therapeutika und Impfstoffe gegen COVID-19 zu beschleunigen. Im Rahmen dieser Initiative übernimmt Evotec die Leitung der Arbeitsgruppe „pre-clinical repurposing“, so das Unternehmen.

DER AKTIONÄR bleibt bei Evotec langfristig weiter ganz klar optimistisch. Anleger müssen aber weiter Geduld mitbringen. Ein erstes positives Signal würde der Sprung über das bisherige Jahreshoch bei 26,77 Euro, das im Februar markiert wurde, bringen. Knapp darüber wartet allerdings bei 27,29 Euro bereits die nächste große Hürde. Ein Ausbruch hierüber wäre ein klares Kaufsignal – insbesondere nach der langen Seitwärtsphase.

Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Evotec.

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