16.05.2019 Marion Schlegel

Evotec-Aktie: Kampf um wichtige Marke

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Evotec
Trendthema

Die Aktie von Evotec hat in den vergangenen Tagen deutlich zulegen können und mit dem Sprung auf ein neues Maihoch ein erstes positives Signal liefern können. Unterstützt wurde das Papier von starken Zahlen für das erste Quartal. . Hier gelang es der Gesellschaft den Umsatz um 27 Prozent auf 104 Millionen Euro zu steigern. Noch besser lief es beim Gewinn. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen konnte Evotec auf auf 30 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Analysten hatten mit einem weniger deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg gerechnet. Unter dem Strich verdiente Evotec gut 13 Millionen Euro, nach 3,5 Millionen ein Jahr zuvor. Hervorzuheben ist außerdem die starke Liquiditätsposition. Diese beläuft sich trotz der zuletzt vollständigen Rückzahlung der Brückenfinanzierung, die im Zusammenhang mit der Aptuit-Akquisition im Jahr 2017 vereinbart worden war, auf 141,6 Millionen Euro. Gleichzeitig bestätige der Biotechkonzern die Jahresziele für 2019. Sowohl der Umsatz als auch das bereinigte Ebitda sollen um jeweils zehn Prozent zulegen.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aktie von Evotec nun an einen wichtigen Widerstand herangelaufen: an das Septemberhoch 2019 bei 23,36 Euro. Hier gilt es nun: Gelingt auch der Sprung über diese Hürde, wäre dies ein klares charttechnisches Kaufsignal. Die Aktie dürfte dann relativ schnell in Richtung des im April dieses Jahres bei 25,83 Euro markierten Mehrjahreshochs laufen. Anleger, die der Empfehlung des AKTIONÄR im Oktober vergangenen Jahres gefolgt sind, liegen mittlerweile gut 34 Prozent in Front. DER AKTIONÄR empfiehlt, die Gewinne weiter mit einem Stopp bei 17,30 Euro laufen zu lassen. Auch Neueinsteiger können noch zugreifen, wenn das Signal generitert wird. Mittelfristig rechnet DER AKTIONÄR mit Kursen im Bereich von 30 Euro.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.