22.05.2019 Marco Bernegg

„Es ist verrückter nur zuzuschauen, als in Bitcoin zu investieren“

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Bitcoin
Trendthema

Im Zuge des rasanten Preisanstiegs des Bitcoin gibt es auch vermehrt Stimmen von Experten über die zukünftige Entwicklung der digitalen Leitwährung. 

Some people think it's crazy to invest in crypto. Maybe. But definitely not as crazy as sitting on the sidelines when the future of money is literally being built before your eyes.

Cameron Winklevoss, der mit seinem Bruder Tyler früh in Bitcoin investierte und zahlreiche Projekte in diesem Bereich vorantreibt, sagte zuletzt: „Manche Leute denken, es sei verrückt in Krypto zu investieren. Vielleicht. Aber es ist definitiv nicht so verrückt, wie an der Seitenlinie zu sitzen, wenn die Zukunft des Geldes buchstäblich vor deinen Augen gebaut wird.“

Auch Fundstrat-Analyst Tom Lee sieht optimistisch in die Zukunft des Bitcoin. Er findet, die Kryptowährung habe bewiesen, ein digitales Gold sein zu können. 

Dieser Meinung sind auch die Winklevoss-Zwillinge. Sie hatten im Januar prognostiziert, dass die Marktkapitalisierung des Bitcoin in ein paar Jahren genauso hoch wie die von Gold sein wird (aktuelle Marktkapitalisierung: Bitcoin: 140 Milliarden US-Dollar; Gold: sieben Billionen US-Dollar).

Für die jüngste Kritik sorgte der kanadische Fernsehstar Kevin O’Leary. Dieser betonte bei CNBC SquawkBox: „Wo ist der Wert den Bitcoin als Asset zu besitzen? Erzähl mir, warum das, was eigentlich nur ein digitales Spiel ist, einen inneren Wert haben sollte. Und wo ist der langfristige Wert? Alleine die Idee, die ausgegebene Menge zu begrenzen, ist ein Betrug. Das ist einfach totaler Bullshit.“

Schwarz und weiß

Am Bitcoin scheiden sich weiterhin die Geister. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass der Bitcoin in den nächsten Jahren die Marktkapitalisierung von Gold erreichen wird, ist es ebenso mutig zu behaupten, der Bitcoin sei ein Asset ohne Wert.
DER AKTIONÄR bleibt langfristig bullish und hält auf Jahressicht fünfstellige Kurse für möglich.

Hinweis auf Interessenkonflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Marco Bernegg hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.