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03.03.2020 Marion Schlegel

Dividendengarant Roche: Therapiedurchbruch bei Lungenerkrankung – Aktie legt kräftig zu

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Roche

Am heutigen Dienstag kann das Schweizer Pharma-Unternehmen Roche wieder einmal mit positiven News punkten. Die US-Gesundheitsbehörde FDA zeigt sich von den bisherigen Studiendaten zu Roches Esbriet überzeugt. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, hat die Behörde dem Mittel den Status "Therapiedurchbruch" erteilt. Konkret geht es um den Einsatz bei Patienten, die an bestimmten Form von Lungenerkrankung leiden.

Die FDA habe den Status für Esbriet zur Behandlung von Erwachsenen mit nicht klassifizierbarer interstitieller Lungenerkrankung (uILD) vergeben. Die Auszeichnung wurde auf Grundlage von Daten aus einer Phase-2-Studie erteilt, in der die Wirksamkeit und Sicherheit von Esbriet bei uILD untersucht wurde.

ILD ist laut Mitteilung ein Begriff, der eine vielfältige Gruppe von mehr als 200 Arten seltener Lungenkrankheiten beschreibt. Obwohl die ILDs den Angaben zufolge ähnliche Merkmale wie Husten und Kurzatmigkeit aufweisen, hat jede ILD unterschiedliche Ursachen, Behandlungsansätze und Aussichten. Ungefähr zehn Prozent der Menschen, die mit einer von einem multidisziplinären Team begutachteten ILD leben, kann demnach selbst nach einer gründlichen Untersuchung keine definitive Diagnose gestellt werden, und in diesen Fällen werden die Patienten in die Kategorie UILD eingeteilt.

Die Aktie von Roche war zuletzt im Einklang mit den Märkten ebenfalls deutlich unter Druck geraten. Die Aktie war zuvor aber auch ordentlich heiß gelaufen. Dabei notierte die Aktie zeitweise wieder im Bereich des Ausbruchsniveaus bei 300 Schweizer Franken. Am heutigen Dienstag gewinnt die Aktie gut drei Prozent auf 325,15 Schweizer Franken. DER AKTIONÄR zählt den Konzern ganz klar weiter zu seinen Pharma-Favoriten. Nicht zu verachten ist außerdem die Dividendenstärke des Titels. Derzeit beträgt die Dividendenrendite 2,7 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)