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26.06.2020 Marion Schlegel

Dividenden-Perle Novartis: Gleich doppelt grünes Licht in der EU – platzt jetzt der Knoten bei der Aktie?

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Novartis

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat für Xolair und Cosentyx in der EU Empfehlungen für weitere Einsatzgebiete erhalten. Xolair als Zusatztherapie bei der Behandlung von chronischer Rhinosinusitis durch Nasenpolypen und Cosentyx zur Behandlung von Schuppenflechte bei Kindern. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) habe sich positiv zu den Medikamenten geäußert, teilt der Pharmakonzern am Freitag mit.

Der Ausschuss empfehle die Zulassung von Xolair als Ergänzung zu intranasalen Kortikosteroide bei Erwachsenen, heißt es weiter. Bei Cosentyx bezieht sich die Empfehlung auf Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren mit moderater bis schwerer Schuppenflechte.

Xolair ist bereits in verschiedenen Indikationen in der EU und den USA zugelassen und wird zur Behandlung allergischer Entzündungen eingesetzt. Auch Cosentyx ist bereits in verschiedenen Indikationen auf dem Markt.

Bereits am Donnerstag wurde bekannt, dass Novartis und seine frühere Tochter Alcon in den USA im Zusammenhang mit Korruptionsvorwürfen in Griechenland eine Millionenstrafe zahlen müssen. Die Gesamtsumme beträgt laut einer Mitteilung des Justizministeriums vom Donnerstag 345 Millionen Dollar. Konkret müssen Novartis und Alcon 233 Millionen Dollar an das US-Justizdepartement (DoJ) im Zusammenhang mit Verstößen gegen den sogenannten Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) berappen. Hinzu kommen 112 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC. Der Fall geht schon einige Jahre zurück.

Die jüngsten Meldungen können die Aktie von Novartis weder positiv noch negativ beeinflussen. Das Papier hängt derzeit an der 200-Tage-Linie fest. Langfristig bleibt DER AKTIONÄR für die Aktie von Novartis aber ganz klar optimistisch. Gelingt der nachhaltige Ausbruch über die 200-Tage-Linie, würde aus charttechnischer Sicht ein neues Kaufsignal generiert. Fundamental erwartet sich DER AKTIONÄR von den jüngsten Produktzulassungen und der Pipeline noch einiges. Nicht zu verachten außerdem: die starke Dividendenrendite von derzeit 3,4 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)