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DHL: Insider verkaufen – was ist der Grund?

DHL: Insider verkaufen – was ist der Grund?
Foto: Djda/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 10:02 Thorsten Küfner
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Nach einem bemerkenswerten Lauf seit vergangenem Herbst bis auf 58,30 Euro befindet sich die Aktie der DHL aktuell in einer charttechnisch durchaus gesunden Konsolidierungsphase. Das aktuelle Kursniveau haben nun allerdings zwei Insider beim Bonner Logistikriesen genutzt, um Kasse zu machen.

So haben sich Jörg von Dosky und Hendrik Venter von Aktien der DHL getrennt. Aufsichtsratsmitglied Jörg von Dosky hat am Mittwoch "zur Begleichung von Steuer- und Abgabenverbindlichkeiten im Zusammenhang mit der Teilnahme an einem Belegschaftsaktienprogramm" 398 Anteilscheine verkauft und damit rund 22.000 Euro erlöst. Bei Vorstandsmitglied Hendrik Venter, zuständig für den Bereich Supply Chain, waren es aus dem selben Grund wie bei von Dosky 2.227 Aktien. Hier beläuft sich das Volumen auf 122.720 Euro. 

Grund zur Sorge aufgrund dieser beiden Transaktionen besteht daher nicht. Zumal es operativ beim Bonner DAX-Konzern weiterhin rund läuft. 

Dies sieht auch die DZ Bank ähnlich. So hat deren Analyst Armin Kremser die Aktien des Unternehmens erneut mit "Kaufen" eingestuft. Den fairen Wert der Aktie sieht er erst bei 63,00 Euro erreicht. Damit hätte das Papier ausgehend vom aktuellen Kursniveau noch rund 15 Prozent Aufwärtspotenzial. Der Experte hält die jüngste Namensänderung des Logistikers für überfällig. Er hält an seiner grundsätzlich positiven Einschätzung des Konzerns fest. Zudem lobte Kremser die Ausgliederung des deutschen Geschäfts in eine Tochtergesellschaft. Dieser Schritt sorgt seiner Ansicht nach für eine größere Handlungsfreiheit und mehr Transparenz.

DHL Group (WKN: 555200)

DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie der DHL Group ebenfalls weiterhin zuversichtlich gestimmt: Denn der DAX-Titel ist derzeit fundamental und auch charttechnisch betrachtet weiterhin ein solides Investment. Wer investiert ist, bleibt beim Dividendentitel dabei und lässt die Gewinne laufen. Der Stoppkurs kann nach wie vor bei 42,00 Euro belassen werden. 

Hinweis auf Interessenkonflikte


Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.

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