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09.06.2016 Maximilian Steppan

Deutsche Telekom im Branchensog – warum auch die Dividende belastet

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Deutsche Telekom

Die Aktien der Telekommunikationsgesellschaften sind unter Anlegern als sichere Dividendenzahler gleichermaßen beliebt wie bekannt. Doch diese Papiere verlieren in einem heute ohnehin schwachen Marktumfeld verhältnismäßig viel an Wert. Die Gründe sind dafür sind vielfältig.

Die Aktie der Deutschen Telekom zählt mit einem Minus von 2,87 Prozent nach E.on zu den bislang schlechtesten Werten im DAX. Händler verwiesen zum einen auf dividendenbedingte Depotanpassungen, nachdem Anleger bei der Telekom zwischen einer Ausschüttung oder dem Bezug von Aktien als Dividende wählen können.

Marktteilnehmer sehen die europäische Branchenschwäche als Grund für die Kursverluste bei lebhaften Umsätzen. Der Teilindex Stoxx Europe 600 Telecom war der schwächste Hauptsektor in Europa mit minus 2,20 Prozent. Auch die sehr schwache Telenor-Aktie mit einem Minus von 3,39 Prozent ziehe die Telekom-Anteilsscheine mit runter. Analyst Maurice Patrick von Barclays strich seine Kaufempfehlung für Telenor und senkte sein Ziel für das Papier. Titel von Vodafone verloren in London fast 5 Prozent, werden dabei aber mit einem Dividendenabschlag gehandelt.

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Unterstützung im Fokus

Charttechnisch gesehen bedeuten die Kursverluste keinen herben Rückschlag. Vielmehr steht die Untertstützung knapp unter der 15-Euro-Marke wieder im Fokus der Anleger. Auch wenn DER AKTIONÄR trotzdem weiter optimistisch für die T-Aktie ist, sollten Investoren den Stoppkurs bei 13,70 Euro beachten.

(mit Material von dpa-AFX)

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