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05.04.2019 Börsen. Briefing.

Deutsche Börse im Minus: Commerzbank ist schuld

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Deutsche Börse

Die Deutsche Börse nimmt heute den unrühmlichen letzten Platz in der Liste der größten Verlierer im DAX ein, fällt nach einem starken Auftaktquartal etwas zurück. Schuld am aufkommenden Verkaufsdruck ist ausgerechnet die Commerzbank. In einem aktuellen Statement sieht sie das Potenzial begrenzt – und eine Gefahr, die nicht zu leugnen ist.

Nach einem starken Auftaktquartal folgt jetzt der Dämpfer: Eine gestrichene Kaufempfehlung der Commerzbank belastet am Freitag die Aktien der Deutschen Börse. Das Papier des Börsenbetreibers nimmt den unrühmlichen letzten Platz in der Liste der größten Verlierer im Auswahlindex DAX ein. Im Einklang mit der seit der zweiten Märzhälfte andauernden Börsenrally hatten die Aktien zuletzt wieder Kurs auf ein Mehrjahreshoch bei etwa 121 Euro genommen.

Nach Einschätzung des Commerzbank-Analysten Christoph Blieffert haben die Papiere jedoch nicht mehr allzu viel Spielraum nach oben, denn die Geschäftsdynamik beim Börsenbetreiber könnte ein wenig nachlassen. Der Experte geht deshalb nun von einer schlechteren Ergebnisentwicklung in den Jahren 2020 und 2021 aus als bisher. Er senkte in der am Freitag vorliegenden Studie das Kursziel von 125 auf 120 Euro. Schmerzlicher als das: Er stufte die Aktien von "Kaufen" auf "Halten" ab.

Eine Gefahr erkennt der Analyst in der anhaltenden Konsolidierungswelle im Sektor: Die Deutsche Börse könnte sich auf teure Übernahmen einlassen. Anleger nehmen heute als Reaktion auf die jüngsten Kurssteigerungen und den wenig optimistischen Analystenkommentar Gewinne mit.

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Ein Beitrag von Leon Müller, Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

Mit Material von dpa-AFX

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