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31.10.2016 Fabian Strebin

Deutsche Bank: Liebesgrüße aus Russland

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank könnte im Rechtsstreit in Russland mit einem blauen Auge davon kommen. Dass es zu Verstößen gegen US-Sanktionen gekommen sei, wurde wohl entkräftet, so Insider gegenüber Reuters. Damit könnte die größte Gefahr für die Bank vom Tisch sein. Laut ARD könnte es schon bald einen Vergleich und Verhandlungen über die Strafhöhe geben. Da es bisher keinen vergleichbaren Fall gibt, bleibt die Unsicherheit aber groß. Experten rechnen damit, dass die Deutsche Bank für Strafzahlung in der Russland-Affäre bis zu 1,0 Milliarden Euro beiseitegelegt hat, denn der Konzern muss sich noch wegen anderer Verstöße verantworten.

Unsicherheit bleibt

Die positiven Zeichen aus Russland sind ein kleiner Lichtblick für die Deutsche Bank. Mit dem Hypothekenstreit in den USA wartet aber der größte Brocken der Probleme immer noch auf eine Lösung. Dass bis zu den amerikanischen Wahlen eine Einigung erzielt wird, wird immer unwahrscheinlicher. Im Extremfall könnte sich der Vergleich bis in das nächste Jahr hineinziehen. Anleger lassen die Finger von den Aktien.

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